RB Leipzig empfängt die TSG Hoffenheim: Ein Sieg für den "psychologischen Vorteil"

Leipzig - Vor knapp zwei Wochen schien der Meisterschaftskampf in der Bundesliga endgültig entschieden zu sein. Vor dem Freitagabendspiel von RB Leipzig gegen die TSG Hoffenheim (20.30 Uhr/DAZN) sieht die Sache schon wieder etwas anders aus.

Leipzigs Dani Olmo (22, l.) im Duell mit Hoffenheims Diadie Samassekou (25). Olmo soll auch am Freitag wieder für Torgefahr sorgen.
Leipzigs Dani Olmo (22, l.) im Duell mit Hoffenheims Diadie Samassekou (25). Olmo soll auch am Freitag wieder für Torgefahr sorgen.  © Uwe Anspach/dpa

Plötzlich fehlen den Bullen nur noch fünf Pünktchen auf Titelverteidiger Bayern München. Mit einem Sieg über den alten Arbeitgeber von Julian Nagelsmann (33) wären es über Nacht zumindest plötzlich nur noch zwei Zähler.

"Ein Sieg am Freitagabend hat unter Umständen einen kleinen psychologischen Vorteil", sagte der RB-Coach am Mittwoch auf der Pressekonferenz vor der Partie.

Die Münchner müssen am Samstag zum schweren Auswärtsspiel zum Drittplatzierten aus Wolfsburg - keine leichte Aufgabe, zumal Hansi Flick (56) und seine Jungs die kürzlich erlittenen Rückschläge in Bundesliga und Champions League noch verarbeiten müssen.

Fakt ist, trotz der absoluten Mammutaufgabe die Saison doch noch als Erstplatzierter beenden zu wollen, zeigte sich Nagelsmann gewillt, diesen Kampf anzunehmen:

"Ich kann es so offen sagen, ohne dann an den Pranger gestellt zu werden, dass wir natürlich nach wie vor auch gern Meister werden möchten", sagte Nagelsmann auf der Pressekonferenz weiter.

"Es geht darum, dass wir alle Spiele gewinnen müssen und Bayern nach Adam Riese noch zwei verlieren muss, um dann die Schale nach Leipzig zu holen. Das ist ein sehr weiter Weg, aber wir werden ihn gehen und schauen, was am Ende rauskommt."

Yussuf Poulsen ist zurück

RB-Coach Julian Nagelsmann (33) hat die Meisterschaft noch nicht ganz abgeschrieben.
RB-Coach Julian Nagelsmann (33) hat die Meisterschaft noch nicht ganz abgeschrieben.  © Jan Woitas/dpa-Zentralbild/dpa

Um weiter träumen zu können, muss am Freitag aber erst einmal die TSG aus dem Weg geräumt werden. Die Statistik der Bullen gegen die Hoffenheimer kann sich bislang sehen lassen: Fünf Mal ging man als Sieger vom Platz, lediglich zwei Duelle wurden verloren.

Das Hinspiel gewannen die Sachsen knapp mit 1:0 durch ein Tor von Yussuf Poulsen (26).

Der Däne wird nach einer auskurierten Oberschenkelverletzung am Freitag wieder zur Verfügung stehen.

Fraglich hingegen sind die Einsätze von Tyler Adams (22), Lukas Klostermann (24) und Justin Kluivert (21), die allesamt angeschlagen sind.

Im Sturm muss Nagelsmann zudem mit großer Wahrscheinlichkeit auf Hee-Chan Hwang (25) verzichten, der an einer Innenbanddehnung im Sprunggelenk laboriert.

Titelfoto: Uwe Anspach/dpa

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