Bye, Bye, RB Leipzig? Nächster Top-Verein lockt Upamecano

Leipzig - Muss sich RB Leipzig einmal mehr Gedanken um einen möglichen Abgang des wohl besten Verteidigers machen?

Noch hat Dayot Upamecano (22) einen Vertrag bis 2023 bei RB Leipzig. Vereine mit viel Geld könnten im Sommer jedoch seine Ausstiegsklausel ziehen.
Noch hat Dayot Upamecano (22) einen Vertrag bis 2023 bei RB Leipzig. Vereine mit viel Geld könnten im Sommer jedoch seine Ausstiegsklausel ziehen.  © Jan Woitas/dpa-Zentralbild/dpa

Wie die "Daily Mail" berichtet, hat wohl der FC Chelsea unter der Leitung von Trainer Frank Lampard (42) ein Auge auf Dayot Upamecano (22) geworfen.

Demnach sei der Verein bereit, die Ausstiegsklausel des Verteidigers im kommenden Sommer zu ziehen und ihn für circa 40 Millionen Euro auf die Insel zu holen.

Die zuletzt formschwachen Engländer kassierten in dieser Saison bereits 21 Gegentreffer - zu viele, um ganz oben mitzuspielen. Aktuell geistern die Blues auf einem unbefriedigenden neunten Platz herum.

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In London würde Upamecano auf einen alten Bekannten treffen: Timo Werner (24) kickt seit vergangenem Sommer für Chelsea, steht aber mit zuletzt 827 Minuten ohne eigenen Treffer mächtig in der Kritik.

Auch wenn Upamecano, wie viele andere Leipziger am Samstag gegen Dortmund nicht glänzen konnte, dürfte der schnelle Abwehrriese einer wackeligen Blues-Verteidigung rund um Thiago Silva (36) wieder neues Leben einhauchen können.

Bleibt nur die Frage: Will Upamecano überhaupt gehen? Und werden die Bullen ihr Abwehr-Aushängeschild einfach kampflos ziehen lassen?

RB-Sportdirektor Krösche bislang unbeeindruckt

Am Samstagabend mussten sich die Leipziger mit 1:3 gegen Borussia Dortmund geschlagen geben.
Am Samstagabend mussten sich die Leipziger mit 1:3 gegen Borussia Dortmund geschlagen geben.  © Jan Woitas/dpa/dpa-Zentralbild

Da die Wechselgerüchte rund um den Franzosen nichts Neues sind, hatte sich RB-Sportchef Markus Krösche (40) in jüngerer Vergangenheit bereits zu einem möglichen Wechsel geäußert.

Der französische Fußball-Nationalspieler habe einen langfristigen Vertrag unterschrieben. Dies sei auch "ein Zeichen", dass sich Upamecano im Sommer zur Verlängerung bis 2023 entschieden habe.

"Er hat sich für seine Entwicklung entschieden. Das, was die Zukunft bringt, wird man sehen", erklärte Krösche bei Sky Sport News weiter.

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Bleibt also spannend zu sehen, wohin die Reise für Upamecano letztendlich gehen wird.

Bisher schien ein Wechsel zum Bundesligakonkurrenten FC Bayern München am wahrscheinlichsten. Mit den Blues ist nun ein weiterer großer Verein ins Spiel gekommen.

Titelfoto: Jan Woitas/dpa-Zentralbild/dpa

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