RB Leipzig baut um: Krösche-Nachfolger schon in den Startlöchern?

Leipzig - Nach einer absoluten Extremwoche mit Pokalhalbfinale und Trainerkarussell wird man bei RB Leipzig sehr froh sein, dass es endlich mal wieder etwas ruhiger zugeht. Im Hintergrund wird aber mit Sicherheit kräftig an der Zukunft gebaut.

Viel Arbeit für RB-Boss Oliver Mintzlaff (47): Nach der Trainerfrage ist jetzt auch der Posten des Sportdirektors neu zu besetzen.
Viel Arbeit für RB-Boss Oliver Mintzlaff (47): Nach der Trainerfrage ist jetzt auch der Posten des Sportdirektors neu zu besetzen.  © Carmen Jaspersen/dpa

Nachdem die Nachfolge von Julian Nagelsmann (33) mit Jesse Marsch (47) geklärt wurde und auch der Verbleib von einigen Spielern wahrscheinlicher wird, geht es für RB-Boss Oliver Mintzlaff (47) auch darum, einen passenden Nachfolger für den ehemaligen Bullen Sportchef Markus Krösche (40) zu finden.

Der hat nach einem eher wenig begeisterten Abgang ein neues Zuhause bei der Eintracht aus Frankfurt gefunden. Seine Aufgaben in Leipzig übernehmen bis zur Sommerpause Kaderplaner Christopher Vivell und Medienchef Florian Scholz, die sich den Job als Sportdirektor seit dem vergangenen Saisonwechsel in Leipzig mit Krösche bereits teilten.

Das dürfte wohl auch einer der Hauptgründe gewesen sein, weshalb der 40-Jährige letztendlich das Lager wechselte.

Das Dreierkonzept scheint den Verantwortlichen rund um Mintzlaff allerdings zu gefallen, weshalb man wohl auch in Zukunft in dieser Konstellation weiterarbeiten möchte.

Bleibt nur die Frage, wer den Krösche-Posten beerben wird.

Oliver Mintzlaff: "Haben jemanden im Visier"

Die Frage nach einem Nachfolger soll laut Mintzlaff jedenfalls bis zum Sommer geklärt sein. Gegenüber Sky sagte der 47-Jährige: "Wir haben einen klaren Plan und den verfolgen wir jetzt und wir hoffen, dass wir dann auch zum 1.7. respektive zum Neustart der Saison auch den Sportdirektor-Posten wieder besetzt haben."

Wie Marsch für Nagelsmann, habe man dabei wohl offenbar einen Wunschkandidaten im Fokus: "Ja, wir haben auch jemanden im Visier", so Mintzlaff. Ein konkreter Name wurde allerdings noch nicht genannt.

Sportlich kommt in den nächsten Wochen jedenfalls einiges auf die Rasenballer zu. Zwei Mal in Folge, in Bundesliga und Pokalfinale, wird der Gegner Borussia Dortmund heißen.

Titelfoto: Carmen Jaspersen/dpa

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