RB Leipzig gegen Freiburg: Mehrere Spieler fraglich, Forsberg nicht im Kader

Leipzig - Die äußerst gewöhnungsbedürftige Pressekonferenz am Donnerstagvormittag war bereits ein gutes Beispiel dafür, auf was sich Fans ab kommenden Wochenende einstellen müssen.

RB Leipzig Trainer Julian Nagelsmann (32) freut sich auf die verbleibenden Bundesligaspiele unter besonderer Atmosphäre.
RB Leipzig Trainer Julian Nagelsmann (32) freut sich auf die verbleibenden Bundesligaspiele unter besonderer Atmosphäre.  © Jan Woitas/dpa-Zentralbild/dpa

Via Videotelefonie stellten die Journalisten nicht wie sonst üblich im gleichen Raum ihre Fragen an RB Leipzig Trainer Julian Nagelsmann (32). Alles ist irgendwie anders, wie auch die Bundesligaspiele vor leeren Rängen sein werden. 

Wie besonders die Atmosphäre in den Stadien bei Geisterspielen ist, konnte man an einigen Partien vor der Fußballpause beobachten. Gerade die Champions-League-Begegnung zwischen Paris und Dortmund wirkte befremdlich. Ein Faktor, den Nagelsmann selbstverständlich bedacht hat. 

"Das Risiko liegt natürlich auf der Hand. Dass das extrem Emotionalisierende nicht so da ist, was die Zuschauer ausmacht, wenn die Fans im Stadion sind und dich frenetisch bejubeln. Da gibt's dann auch den ein oder anderen Sprint, den du mal anziehst, obwohl du vielleicht schon müde bist. Das fällt natürlich komplett weg", so der Coach in der Pressekonferenz.

"Man hat allerdings auch die große Chance, sich innerhalb des Coachings weiterzuentwickeln. Da spreche ich jetzt nicht von mir, sondern von Spieler zu Spieler, dass sie sich gegenseitig unterstützen."

Auf die Frage, ob er thematisiert hat, dass Äußerungen der Spieler aufgrund der fehlenden Zuschauer über die Außenmikrofone sehr gut hörbar sein werden, antwortete Nagelsmann: 

"Das ist eher ein Thema für mich. Ich muss mich anständig benehmen und sehen, dass meine Aufreger gutmütiger stattfinden. Ich denke, was vom Feld von unseren Spielern kommt, wird sozialverträglich sein."

RB Leipzig empfängt Freiburg: Revanche für die Hinspielniederlage

Im Hinspiel mussten sich die Leipziger mit 1:2 geschlagen geben.
Im Hinspiel mussten sich die Leipziger mit 1:2 geschlagen geben.  © Patrick Seeger/dpa

Blickt man abseits des Corona-Faktors direkt auf die Partie, erwartet die Fans allerdings ein spannungsgeladenes Match. Immerhin haben die Leipziger gegen Freiburg etwas gut zu machen. 

Das Hinspiel ging für die Bullen mit 1:2 verloren. Der Anschlusstreffer in der Nachspielzeit durch Lukas Klostermann konnte die Auswärtsniederlage im Oktober nicht mehr verhindern.

Bei der Wiedergutmachung müssen die Roten Bullen am Samstag aber definitiv auf Emil Forsberg verzichten. 

Der schwedische Nationalspieler hatte die einwöchige Quarantäne nicht angetreten und steht damit nicht zur Verfügung. "Emil hat eine Mandelentzündung. Er hat die Quarantäne gar nicht erst angetreten, da er Antibiotika nehmen musste und ansteckend war", so Nagelsmann.

Weiterhin sind Marcel Sabitzer und Patrik Schick wegen kleinerer Blessuren für Samstag fraglich - Dayot Upamecano fehlt gelbgesperrt.

Der Coach geht davon aus, dass in den ersten Bundesligabegegnungen nach der Pause nicht allzu viele Tore fallen werden: "Wenn man lange nicht gespielt hat, dann stellt man sich eher hinten rein. Ich glaube, dass es in den ersten Spielen um das Verteidigen gehen wird."

Titelfoto: Jan Woitas/dpa-Zentralbild/dpa

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