Wird dieser Salzburger neue Sturmhoffnung bei RB Leipzig?

Leipzig - Ein besonders in Halbzeit zwei fast perfekt vorgetragenes Spiel - dennoch musste sich RB Leipzig am vergangenen Wochenende mit 0:1 gegen den FC Bayern München geschlagen geben. Grund dafür war die teils eklatante Chancenverwertung.

Offenbar im Visier von RB: Der Salzburger Patson Daka (22, r.) hier im Duell mit Mario Hermoso (25) von Atletico Madrid.
Offenbar im Visier von RB: Der Salzburger Patson Daka (22, r.) hier im Duell mit Mario Hermoso (25) von Atletico Madrid.  © Andreas Schaad/AP/dpa

Damit das in Zukunft besser wird und man in der kommenden Saison tatsächlich den Titel holen kann, wollen die Roten Bullen offenbar im Sturm nachrüsten.

Mit Brian Brobbey (19) hat man bereits ein begehrtes Talent verpflichten können. Die "Bild"-Zeitung bringt nun aber noch einen weiteren Namen ins Spiel.

Demnach beschäftige man sich in Leipzig auch mit Patson Daka (22) vom Schwesterklub Salzburg.

Logisch, denn der sambische Stürmer machte mit 23 Toren und fünf Assists in dieser Saison bislang europaweit auf sich aufmerksam.

Laut dem Bericht hat sein Berater Frederic Kanouté (43) angedeutet, dass der 22-Jährige nach über vier Jahren in Salzburg nun den nächsten Schritt gehen möchte.

Dabei soll nicht der Verein mit dem meisten Geld den Vorzug bekommen, sondern der Klub, der für den Spieler die beste Perspektive liefern kann.

Mit fünf Stürmern in die neue Saison?

Fakt ist: Sollte RB Leipzig im Sommer keine Abgänge in der vordersten Reihe haben, stünden Trainer Julian Nagelsmann (33) mit Yussuf Poulsen (26), Alexander Sörloth (25), Hee-Chan Hwang (25), Brian Brobbey und eben Patson Daka fünf Stürmer zur Verfügung.

Da der Salzburger aktuell einen Marktwert von 20 Millionen Euro hat, würde ein Transfer wohl aber nicht ganz billig werden. Das Geld für den Wechsel von Dayot Upamecano (22) wurde bereits für Mohamed Simakan (20), Josko Gvardiol (19) und der festen Verpflichtung von Angelino (24) eingesetzt.

In den vergangenen Wochen wurden immer wieder Gerüchte laut, dass einige Langzeitbullen den Stall verlassen könnten. Sollten Marcel Sabitzer (27) und Co. tatsächlich einen neuen Arbeitgeber bevorzugen, wäre vielleicht genügend Geld für Daka in der Kasse.

Titelfoto: Andreas Schaad/AP/dpa

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