"Hat ja schon Tradition": RB Leipzig schon wieder im Pokal gegen Wolfsburg

Leipzig - Irgendwie konnte man fast schon damit rechnen, dass es wieder zu diesem Duell kommen würde. Am Sonntagabend wurde das Viertelfinale des DFB-Pokals am 2/3. März ausgelost. Wieder einmal muss RB Leipzig dabei gegen den VfL Wolfsburg ran.

Leipzigs Nordi Mukiele (23, l.) und Wolfsburgs Paulo Otavio (26) im Kampf um den Ball.
Leipzigs Nordi Mukiele (23, l.) und Wolfsburgs Paulo Otavio (26) im Kampf um den Ball.  © Michael Sohn/AP pool/dpa

Bereits zum fünften Mal in der noch sehr jungen Pokalhistorie der Roten Bullen stehen die Wölfe als Gegner auf dem Platz. Bislang gingen die Leipziger dabei viermal als Sieger hervor.

Die einzige Pokal-Niederlage bezog RB im Achtelfinale der Saison 2014/2015, als man in der heimischen Red-Bull-Arena mit 0:2 verlor.

Dass es auch in diesem Jahr sehr schwer werden wird, die Wölfe zu schlagen, zeigt ein Blick auf die aktuelle Bundesligatabelle. Im Moment würde das Duell "Zweiter gegen Dritter" lauten.

"Das Los gegen den VfL Wolfsburg ist nicht einfach. Sie sind im Moment gut drauf und stehen in der Bundesliga nicht umsonst auf Platz drei", weiß auch Leipzigs Sportchef Markus Krösche (40) und bestätigt: "In unserer jungen Pokalhistorie zum mittlerweile fünften Mal gegen Wolfsburg zu spielen, hat ja schon Tradition."

Trotzdem möchte man natürlich eine Runde weiter kommen.

Dafür gilt es, vielleicht auch den Heimvorteil zu nutzen: "Ich freue mich auf jeden Fall, dass wir ein Heimspiel haben. In der Red Bull Arena werden wir alles dafür tun, das Halbfinale klarzumachen", so Krösche weiter.

Gewinner hat gute Chancen auf den Titel

In den letzten beiden Bundesligaduellen gab es keinen Sieger. Zuletzt stand es in Wolfsburg im Januar 2:2 nach 90 Minuten.
In den letzten beiden Bundesligaduellen gab es keinen Sieger. Zuletzt stand es in Wolfsburg im Januar 2:2 nach 90 Minuten.  © Michael Sohn/AP pool/dpa

Wolfburgs Sportdirektor Marcel Schäfer (36) sieht in jedem Fall trotzdem gute Chancen, die Leipziger zu schlagen.

"Wir haben uns ja zum Ziel gesetzt, maximal erfolgreich zu sein und dann musst du halt auch mal einen großen Gegner schlagen. Dann müssen wir das eben jetzt im Viertelfinale machen", sagte Schäfer nach der Auslosung.

Dennoch habe man Respekt vor den Sachsen: "Das ist das schwierigste Los, aber das ist kein Problem", fügte er hinzu.

Da der FC Bayern München bereits gegen Holstein Kiel ausgeschieden ist und auch andere Pokalfavoriten wie Bayer Leverkusen das Geschehen unfreiwillig verlassen haben, stehen die Chancen in diesem Jahr recht groß, dass Leipzig oder Wolfsburg den Titel gewinnen könnten.

In den weiteren drei Partien treffen Borussia Mönchengladbach und Borussia Dortmund, Rot-Weiss Essen und KSV Holstein Kiel und SSV Jahn Regensburg und SV Werder Bremen aufeinander.

Titelfoto: Michael Sohn/AP pool/dpa

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