Wechsel im Winter schon fix? RB Leipzig bekommt wohl nächsten Salzburger

Leipzig/Salzburg - Wenn eine Sache bei RB Leipzig Tradition hat, dann sind es die Transfers von Schwesterverein Red Bull Salzburg. Wenn alles gut geht, wird Dominik Szoboszlai (20) der 18. Wechsel seit 2012 von den Österreichern nach Sachsen.

Dominik Szoboszlai (20, r.) im Duell mit Bayerns Joshua Kimmich (25). Die Salzburger unterlagen im heimischen Stadion in der Champions League mit 2:6.
Dominik Szoboszlai (20, r.) im Duell mit Bayerns Joshua Kimmich (25). Die Salzburger unterlagen im heimischen Stadion in der Champions League mit 2:6.  © Andreas Schaad/AP/dpa

Das Gerücht macht schon lange die Runde, dass ein möglicher Transfer bereits im Winter über die Bühne gehen soll (TAG24 berichtete). Laut einem Bericht der "Sport Bild", wird der Deal nun immer konkreter.

Demnach sollen die Leipziger "20 Millionen Euro plus Nachschlag und Weiterver­kaufsbeteiligung" auf den Tisch legen, um den 20-jährigen Ungarn, der in Salzburg noch Vertrag bis 2022 hat, in die Bundesliga zu holen.

Mit Peter Gulacsi (30) und Willi Orban (27) spielen gleich zwei Bullen im Team von Julian Nagelsmann (33), die Szoboszlai sehr gut aus der Nationalmannschaft kennen.

Nach teils überragenden Auftritten in der Liga und Champions League steht Szoboszlai allerdings auf der Liste einiger großer Vereine. Unter anderem Arsenal London und Atlético Madrid sollen mit dem Mittelfeldspieler in Verbindung gebracht werden.

Fakt ist: Nach dem geplatzten Transfer von Erling Haaland (20) nach Leipzig und seinem anschließenden Wechsel nach Dortmund, soll es so etwas mit Szoboszlai innerhalb des Red-Bull-Universums nicht mehr geben. 

Gegen einen Transfer im Winter spricht eigentlich nur, dass der 20-Jährige im August ankündigte, in Salzburg bleiben zu wollen. "Ich habe mit meiner Familie und meinem Berater gesprochen und mich dafür entschieden in Salzburg zu bleiben. Ich möchte diese Reise mit der Champions League noch einmal machen." 

Allerdings sprach Szoboszlai in erster Linie davon, mit dem Verein die Champions-League-Reise antreten zu wollen, was in einer starken Gruppe mit Bayern München und Atlético Madrid noch vor dem Jahresende erledigt sein könnte. 

Titelfoto: Andreas Schaad/AP/dpa

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