RB Leipzig im Kampf um Tabellenspitze gegen Gladbach: "Kein Freiraum für Fehler!"

Leipzig - Beide mussten in den Hinspielen des Champions-League-Achtelfinales enttäuschende Niederlagen einstecken, nun treffen sie am 23. Spieltag der Fußball-Bundesliga aufeinander. Dabei hat RB Leipzig im Samstags-Topspiel gegen Borussia Mönchengladbach (18.30 Uhr/Sky) in der Red Bull Arena eindeutig die bessere Ausgangsposition.

Der Ex-Leipziger Hannes Wolf (21, li.) erzielte im Hinspiel das Tor zum 1:0-Sieg von Borussia Mönchengladbach. (Archivbild)
Der Ex-Leipziger Hannes Wolf (21, li.) erzielte im Hinspiel das Tor zum 1:0-Sieg von Borussia Mönchengladbach. (Archivbild)  © Picture Point / Roger Petzsche

Mit zwei Punkten Rückstand auf den Tabellenersten sind die Roten Bullen aus der Messestadt derzeit Bayern-Verfolger Nummer 1. Mal wieder!

Denn im Januar war man schon einmal genauso dicht dran, leistete sich dann aber Patzer gegen Borussia Dortmund und den Tabellenvorletzten 1. FSV Mainz 05.

Doch seitdem sind die Leipziger in der Liga kaum noch zu bremsen. Mit zwölf Punkten aus vier Partien zeigten sie, in welch bestechender Form sie sich befinden.

Obwohl es bei den Gladbachern aktuell nicht so rosig aussieht – neben dem großen Drama um Marco Roses (44) Wechsel zum BVB war mit zwei Zählern aus vier Spielen auch die Punkteausbeute eher dürftig –, sind die Fohlen nicht zu unterschätzen.

"Borussia Mönchengladbach wird nicht einfach sein vorzubereiten. Sie haben in der Mannschaft sehr gute Qualitäten und Fähigkeiten", so RB-Coach Julian Nagelsmann (33). "Ich freue mich auf das Duell, die Fohlen werden am Samstag Vollgas geben."

Zur Erinnerung: Die Borussia hatte RB Ende Oktober die erste Niederlage der Saison in der Liga zugefügt. Das Hinspiel im Borussia-Park endete mit 0:1, ausgerechnet der Ex-Leipziger Hannes Wolf (21) hatte das Gegentor erzielt. Gleichzeitig verlor man an diesem Tag das erste Mal überhaupt gegen Gladbach.

Marco Rose (44) wechselt im kommenden Sommer zu Borussia Dortmund und stieß damit nicht überall auf Verständnis.
Marco Rose (44) wechselt im kommenden Sommer zu Borussia Dortmund und stieß damit nicht überall auf Verständnis.  © Picture Point / Roger Petzsche

Der Kampf um die Plätze in der Startelf ist eröffnet

RB-Trainer Julian Nagelsmann (33) und sein Team wollen in den kommenden Spielen wieder Vollgas geben.
RB-Trainer Julian Nagelsmann (33) und sein Team wollen in den kommenden Spielen wieder Vollgas geben.  © Picture Point / Roger Petzsche

Die Bilanz spricht damit deutlich für RB Leipzig, denn der einen Niederlage stehen immerhin fünf Siege sowie drei Punkteteilungen gegenüber.

Zudem hat Leipzig den Vorteil, dass das Champions-League-Hinspiel gegen Liverpool (0:2-Endstand) bereits eineinhalb Wochen zurückliegt. Alle Kräfte, bis auf die Langzeitverletzten Konrad Laimer (23) und Dominik Szoboszlai (20), sind frisch und wieder mit an Bord.

Nagelsmanns Auswahl ist dementsprechend groß: "Gegen Hertha hat der ein oder andere schon eine gute Performance gezeigt und sich so auch für die Startelf gegen Borussia Mönchengladbach empfohlen."

Es könnten jedoch auch neue Spieler wieder ins Team rutschen, so beispielsweise Emil Forsberg (29), Kevin Kampl (30) und Dayot Upamecano (22), die alle wieder fit seien.

"Dieses Trio hat sich in den vergangenen Jahren durch konstant gute Leistungen ein gewisses Standing erarbeitet und bringt Stabilität auf den Platz. Spieler mit solch einer Erfahrung könnten gegen Gladbach nicht schaden", so der 33-Jährige.

Der Kampf um den Meistertitel spiele dabei eine untergeordnete Rolle, aber: "Wenn wir oben dranbleiben wollen, haben wir nicht allzu viel Freiraum für Fehler. Wir müssen in allen Wettbewerben Vollgas geben und versuchen, nahezu jedes Spiel zu gewinnen."

Titelfoto: Bildmontage / PICTURE POINT / Roger Petzsche

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