RB Leipzig in der Bundesliga-Vorschau: Geht's auch ohne Timo Werner wieder in die Königsklasse?

Endlich geht es wieder los! Am kommenden Wochenende startet die Bundesliga in die neue Saison. In der TAG24-Analyse werden alle 18 Klubs genau unter die Lupe genommen.

Leipzig - Die Saison 2020/21 ist nicht nur RB Leipzigs fünfte in der Fußball-Bundesliga, es ist auch die erste nach dem Abgang von Topstürmer Timo Werner (24). Können die Bullen auch ohne den Goalgetter wieder oben angreifen? Wie schnell finden sich die Neuzugänge im Team zurecht? Welche Saisonziele hat der Verein? Die erste (kleine) Hürde wurde bereits genommen...

Hee-chan Hwang ist der Top-Transfer von RB Leipzig

Der (bisherige) Königstransfer des Champions-League-Halbfinalisten ist Hee-chan Hwang (24). Der südkoreanische Nationalstürmer kam für neun Millionen Euro plus Bonuszahlungen als nun schon 17. Spieler von Red Bull Salzburg nach Leipzig, wo er bis bis 2025 unterschrieb. 

Schnell wurde er als Ersatz für Rekordabgang Timo Werner (für 53 Millionen zum FC Chelsea) gehandelt, doch die RB-Verantwortlichen machten klar, dass der deutsche Nationalstürmer nicht 1:1 zu ersetzen sei. Vielmehr sollten Werners 47 Scorerpunkte (!) aus 45 Spielen auf mehrere Schultern verteilt werden. 

Hwang, 2017 Asiens Jugendspieler des Jahres, hat seine erfolgreichste Saison als Profi hinter sich. In 40 Pflichtspielen für Salzburg kommt er auf starke 16 Tore und 22 Vorlagen, in der Champions-League-Gruppenphase war er an acht der 16 Treffer beteiligt. 

Der 24-Jährige schnupperte bereits deutsche Fußball-Profiluft, war in der Saison 2018/19 an den damaligen Bundesliga-Absteiger HSV ausgeliehen, brachte es aber auch aufgrund mehrerer Verletzungen nur auf vier Torbeteiligungen in 21 Einsätzen. 

Jetzt also die Station in Leipzig! "Er kann im Angriff jede Position spielen, über die Außenbahnen kommen oder als zentrale Spitze agieren", beschreibt Sportdirektor Markus Krösche (39) den Neuzugang. "Er macht unsere Offensive mit seiner Schnelligkeit und Wendigkeit noch flexibler."

Sein Debüt glückte bereits vollends: Hwang spielte in der 1. Runde des DFB-Pokals beim 1. FC Nürnberg 90 Minuten durch, bereitete das 2:0 von Yussuf Poulsen (26) vor und traf in der  letzten Minute selbst zum 3:0-Endstand beim Team von Leipzigs Ex-Co-Trainer Robert Klauß (35). 

Mit einem Gesamtpaket von etwa 14 Millionen Euro ist Hee-chan Hwang (24, hinten) Leipzigs (bisheriger) Königstransfer.
Mit einem Gesamtpaket von etwa 14 Millionen Euro ist Hee-chan Hwang (24, hinten) Leipzigs (bisheriger) Königstransfer.  © Picture Point/Roger Petzsche

Die weiteren Neuzugänge der Roten Bullen: Benjamin Henrichs kommt, Angelino bleibt

Außer dem Kauf von Hwang war Sportdirektor Krösche auch weiter dem Transfermarkt aktiv. Nach langem Hin und Her konnte Rechtsverteidiger Benjamin Henrichs (23) von der AS Monaco per einjähriger Leihe mit Kaufoption an den Cottaweg gelotst werden. Der Ex-Leverkusener wurde in Nürnberg für die letzten Minuten eingewechselt. 

Für die andere Außenverteidiger-Position erhöht auch in der Saison 2020/21 wieder Angelino (23) den Druck auf Marcel Halstenberg (28). Der Spanier wird für ein weiteres Jahr von Manchester City ausgeliehen, anschließend besitzt RB eine Kaufoption in Höhe von knapp unter 20 Millionen. 

Mit Josep Martinez (22) sicherte sich der Bundesliga-Dritte zudem ein Torwart-Talent, das langfristig Stammkeeper Péter Gulácsi (30) beerben könnte. 

Der bislang letzte Neuzugang wurde mit dem offensiven Mittelfeld-Talent Lazar Samardzic (18) von Hertha BSC präsentiert. Er stand gegen den Club im Pokal im Kader, blieb im Max-Morlock-Stadion aber ohne Einsatz. Nicht ausgeschlossen, dass noch der ein oder andere weitere Neue zum Team stößt. 

Unklarheit herrscht dagegen seit vielen Wochen um Stürmer Jean-Kévin Augustin. Der 23-jährige Franzose sollte laut Kaufverpflichtung eigentlich für 21 Millionen Euro fest zum englischen Erstliga-Aufsteiger Leeds United wechseln. Der Premier-League-Klub, der bislang schon knapp 70 Millionen Euro in Neuzugänge investiert hat, weigert sich aber, Augustin (drei Kurzeinsätze, null Tore) zu kaufen, weil der Aufstieg erst nach dem vereinbarten Leihende perfekt gemacht wurde (TAG24 berichtete). 

Nach mehreren Anläufen konnte sich RB mit Monaco über eine Leihe von Benjamin Henrichs (23, l.) einigen. Linksverteidiger Angelino (23) bleibt ein weiteres Jahr in Sachsen, zudem sicherte sich Leipzig eine Kaufoption von Manchester City.
Nach mehreren Anläufen konnte sich RB mit Monaco über eine Leihe von Benjamin Henrichs (23, l.) einigen. Linksverteidiger Angelino (23) bleibt ein weiteres Jahr in Sachsen, zudem sicherte sich Leipzig eine Kaufoption von Manchester City.  © Florian Eisele/RB Leipzig/dpa, Picture Point/Sven Sonntag/Pool

Milot Rashica? Alexander Sörloth? Holt RB Leipzig noch einen weiteren Stürmer?

Eine weitere unendliche Geschichte rankt sich um Bremens Milot Rashica (24). Der Kosovare saß schon auf gepackten Koffern, um den SVW nach dem geglückten Nichtabstieg gen Messestadt zu verlassen. Doch die Vereine konnten sich bislang nicht auf einen Deal einigen, Rashica stieg nach der verkürzten Corona-Sommerpause ins Training ein, traf in Testspielen. Aktuell liegt dieser Transfer mehr auf Eis denn je.

Doch bei den Roten Bullen hat man einen Plan B aus der Schreibtischschublade geholt. Alexander Sörloth, 24-jähriger Sturmriese (1,94 Meter) aus Norwegen, könnte RB-Trainer Julian Nagelsmann (33) die schon vorhandene gute Laune nach dem Sieg im DFB-Pokal-Match beim 1. FC Nürnberg noch weiter verbessern. 

"Er ist ein guter Spieler, wir sind mit ihm im Austausch", sagte der Coach. Allerdings ist Sörloths Vertragssituation schwierig, die Verhandlungen würden sich "komplex" gestalten. Von Crystal Palace ist er noch für ein weiteres Jahr an Trabzonspor ausgeliehen, Leipzig muss also mit beiden verhandeln. Für den türkischen Vizemeister traf der Kumpel von Erling Haaland (20) in 34 Ligaspielen 24 Mal ins Schwarze, bereite neun weitere Tore vor - klingt nach Timo Werner.

Am Samstag gab Trabzonspor bekannt, ein offizielles Angebot der Sachsen für den Norweger erhalten zu haben. Ob sich die Vereine spätestens bis zum "Deadline Day" am 5. Oktober einigen können, ist aktuell offen. 

Riiiesige Freunde: Nachdem Leipzigs Werben um den jetzigen BVB-Sturmtank Erling Haaland (1,94 Meter) scheiterte, will RB jetzt seinen gleich großen Landsmann Alexander Sörloth verpflichten und hat dessen aktuellem Verein Trabzonspor bereits ein Angebot unterbreitet.
Riiiesige Freunde: Nachdem Leipzigs Werben um den jetzigen BVB-Sturmtank Erling Haaland (1,94 Meter) scheiterte, will RB jetzt seinen gleich großen Landsmann Alexander Sörloth verpflichten und hat dessen aktuellem Verein Trabzonspor bereits ein Angebot unterbreitet.  © imago images/Bildbyran

Timo Werner, Patrik Schick, Yvon Mvogo und Hannes Wolf sind die Abgänge bei RB Leipzig

Neben mehreren Zugängen gab es auch ein paar Abgänge. Namhaftester ist unbestritten Timo Werner, der sein Glück - zusammen mit 100-Millionen-Neuzugang Kai Havertz (21) - ab sofort bei London-Verein Chelsea versucht. Nagelsmann zum teuersten Abgang der Vereinsgeschichte: "Wir verlieren insgesamt 56 Scorerpunkte, das ist ein Brett!" 

Ebenfalls nicht mehr in Leipzig: Patrik Schick (24, Leihende mit AS Rom, Wechsel nach LeverkusenHannes Wolf (21, Leihe zu Borussia Mönchengladbach), Yvon Mvogo (26, Leihe zur PSV Eindhoven), Tom Krauß (19, Leihe nach Nürnberg), Frederik Jäkel (19, Leihe zum KV Oostende), Malik Talabidi (19, Leihe zum FC Wil), Mads Bidstrup (19, fest zum FC Brentford) und Ethan Ampadu (19, Rückkehr nach Leihende zu Chelsea). 

Neben Spielern hat auch Co-Trainer Robert Klauß (35) die Bullen verlassen und seine erste Cheftrainer-Stelle bei Zweitligist Nürnberg angetreten. In seinem ersten Pflichtspiel konnte er seinen Ex-Arbeitgeber bei der 0:3-Heimpleite aber nicht ärgern.

Weitere Abgänge sind laut Nagelsmann nicht mehr geplant: "Dafür haben für nicht die Quantität." 

Nicht mehr in Leipzig am Ball: Das Sturmduo Patrik Schick (2.v.r.) und Timo Werner (r.).
Nicht mehr in Leipzig am Ball: Das Sturmduo Patrik Schick (2.v.r.) und Timo Werner (r.).  © Kevin Voigt/Jan Huebner/Pool/Picture Point

Vorbereitung und Form von RB Leipzig: Zwischen Champions-League-Euphorie, Nürnberg und Mainz

Nur mit einem Testspiel geht es in die neue Spielzeit. Dieses galt zudem weniger als Vorbereitung für die Liga als vielmehr auf das Champions-League-Blitzturnier. Nach dem 1:1 im Test gegen den VfL Wolfsburg erreichte RB nach einem 2:1 gegen Atletico Madrid (ohne Werner!) überraschend das Halbfinale der Königsklasse, verpasste das Endspiel durch ein 0:3 gegen den FC Paris Saint-Germain aber (TAG24 berichtete). 

Dreieinhalb Wochen später wartete mit Nürnberg nun eines der schwerstmöglichen Lose im DFB-Pokal auf die jungen Nagelsmänner. Der souveräne Erfolg war eine gute Standortbestimmung vor dem Ligaauftakt vor bis zu 8500 Zuschauern gegen den 1. FSV Mainz 05 am kommenden Sonntag (15.30 Uhr/Sky). 

Seit dem 26. August bereit sich der Champions-League-Halbfinalist auf die Spielzeit 2020/21 vor.
Seit dem 26. August bereit sich der Champions-League-Halbfinalist auf die Spielzeit 2020/21 vor.  © picture point/Sven Sonntag

So tickt RB-Trainer Julian Nagelsmann

Jung, smart, wortgewandt, impulsiv, bodenständig: Eigenschaften, die RB-Trainer Julian Nagelsmann gut beschreiben. Der 33-jährige Familienvater geht in seine zweite Saison als Chefcoach in Nordsachsen, will nach Platz drei nun möglicherweise auch die Vizemeisterschaft anstreben. 

Der gebürtige Oberbayer arbeitete nach seinem Karriereende beim FC Augsburg im Jahr 2008 dort zunächst als Scout, trat ein halbes Jahr später aber bereits eine Co-Trainer-Stelle beim TSV 1860 München an. Zwei Jahre später ging es zur TSG 1899 Hoffenheim

Nach Positionen als Cheftrainer der U17 und U19 übernahm er im Februar 2016 die Leitung der Profis auf Bundesligaplatz 17. Trotz sieben Punkten Rückstand auf das rettende Ufer konnte er den Abstieg der Breisgauer mit sieben Siegen in den letzten 14 Partien verhindern. 

Der Blondschopf blieb Chefcoach, führte die TSG in den folgenden beiden Jahren einmal in die Europa- und die Champions League. Zur Saison 2019/20 übernahm er das Zepter bei RB Leipzig, wurde mit drei Punkten Rückstand auf den BVB prompt Dritter und führte die Sachsen im Champions-League-Blitzturnier in Portugal nach Siegen gegen Vorjahres-Finalist Tottenham Hotspur und Atlético Madrid sensationell ins Halbfinale. Erst dort war gegen Paris Saint-Germain (0:3) Schluss. 

Anders als beispielsweise BVB-Trainerkollege Lucien Favre (62) drückt sich der jüngste Bundesliga-Coach in Pressekonferenzen und Interviews sehr deutlich aus, schmückt seine ohnehin ausführlichen Antworten gern mit persönlichen Anekdoten aus, sorgt so regelmäßig für Lacher. 

Spätestens während den Partien ohne Zuschauer in der Corona-Krise wurde klar: Julian Nagelsmann peitscht sein Team ständig nach vorn, koordiniert akribisch von der Seitenlinie aus und eskaliert bei Torerfolgen, reißt seine Jungs so immer wieder mit.

Julian Nagelsmann (33) geht mit RB Leipzig in die zweite Saison.
Julian Nagelsmann (33) geht mit RB Leipzig in die zweite Saison.  © Picture Point/Sven Sonntag/Pool

Saisonziel von RB Leipzig

Nach dem letztjährigen Achtelfinal-Aus im DFB-Pokal bei Eintracht Frankfurt (1:3) hat sich Nagelsmann als Ziel gesetzt, diesmal besser abzuschneiden. Zumindest die 2. Runde in dieser Spielzeit wurde schon erreicht. 

International wäre das Überstehen der Champions-League-Gruppenphase vor allem bei zwei möglichen Krachergegnern realistischer als ein erneutes Erreichen des Halbfinals. 

In der Bundesliga ist das Saisonziel klar: Erneute Quali für die Königsklasse. Mit Platz eins bis vier sei er zufrieden, so der 33-Jährige. In den nächsten zwei bis drei Jahren soll auch dem FC Bayern München über eine gesamte Saison die Stirn geboten werden.

Tyler Adams (3.v.r.) jubelt nach seinem Siegtreffer gegen Atletico Madrid im Champions-League-Viertelfinale. Je nach Gegner in der Gruppenphase wäre ein erneutes Erreichen des Halbfinals (mit jeweils Hin- und Rückspiel) unrealistischer als beim Blitzturnier in Lissabon.
Tyler Adams (3.v.r.) jubelt nach seinem Siegtreffer gegen Atletico Madrid im Champions-League-Viertelfinale. Je nach Gegner in der Gruppenphase wäre ein erneutes Erreichen des Halbfinals (mit jeweils Hin- und Rückspiel) unrealistischer als beim Blitzturnier in Lissabon.  © Picture Point/Sven Sonntag/Pool

TAG24-Prognose zu RB Leipzig

RB Leipzig wird auch in der Saison 2020/21 eine gewichtige Rolle in der Bundesliga spielen. Durch die Verpflichtungen von Hwang und Henrichs sowie der Leih-Verlängerung Angelinos haben sich die Sachsen punktuell verstärkt und die Abgänge zumindest quantitativ aufgefangen. Sollte auch noch Norwegen-Bomber Alexander Sörloth den Weg an den Cottaweg finden, könnten die Bullen durchaus wieder in Richtung der erzielten 81 Ligatore des Vorjahres kommen.

Im Kader ist Torhüter Péter Gulácsi (30) als starker Rückhalt selbstverständlich wieder gesetzt. Nach Mvogos Abgang wird der Spanier Martinez höchstwahrscheinlich Nummer zwei. Dahinter warten zudem Routinier Philipp Tschauner (34) und der A-Junior Tim Schreiber (18) auf. 

In der Innenverteidigung zählt Nagelsmann ebenso eindeutig wieder auf Dayot Upamecano (21). Dem Franzosen an die Seite gestellt werden will möglichst schnell wieder Kapitän Willi Orban (26), der seine Gelenkprobleme auskurieren konnte. Doch auch Ibrahima Konaté (21) strebt nach einem Stammplatz, muss jedoch erst seine hartnäckige Hüftverletzung auskurieren. Zudem stehen auch Tyler Adams (21), Marcel Halstenberg (28) und Nordi Mukiele (22) als Ersatz-Innenverteidiger zur Verfügung.

Als offensive Außenverteidiger im 3-5-2 oder - wie im Pokal - 3-4-2-1 sind Angelino und Lukas Klostermann (24) gesetzt. 

Im Mittelfeld hat Nagelsmann mit den defensiveren Kevin Kampl (29), Amadou Haidara (22), Tyler Adams (21) und Konrad Laimer (23) sowie den offensiveren Marcel Sabitzer (26), Dani Olmo (21), Christopher Nkunku (22), Emil Forsberg (28), Ademola Lookman (22) die Qual der (Aus-)Wahl. 

Neuzugang Hwang soll der starke Mann im Angriff werden, ihm zur Seite könnte im Zwei-Mann-Sturm Yussuf Poulsen gestellt werden. Sollte Sörloth Leipzig noch verstärken, würde es ein Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen dem Norweger und Dänen Poulsen geben. Nkunku und Olmo können zur Not auch mal hängende Spitze spielen. 

Amadou Haidara (2.v.r.) kämpft auch in dieser Saison wieder um einen Platz im Team, traf beim 3:0 in Nürnberg zur Führung.
Amadou Haidara (2.v.r.) kämpft auch in dieser Saison wieder um einen Platz im Team, traf beim 3:0 in Nürnberg zur Führung.  © Daniel Karmann/dpa

Mit ein wenig Losglück im DFB-Pokal und der Champions League ist durchaus auch die ein oder andere K.o.-Runde drin. Julian Nagelsmann wird seine Schützlinge wieder lautstark an der Seitenlinie nach vorn peitschen - denn auch er will sich weiterentwickeln und hat persönliche Ziele. 

Titelfoto: Bildmontage: Picture Point/Sven Sonntag/Pool, Marcel Engelbrecht/firosportphoto/Pool/Picture Point

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