RB Leipzig monatelang ohne seinen Sprinter: Das Werner-Drama!

Leipzig - Es ist bis hierhin der absolute Tiefpunkt seiner Rückkehr vom FC Chelsea zu RB Leipzig! Am gestrigen Donnerstag wurde bekannt, dass sich Timo Werner (26) im Champions-League-Spiel gegen Shakhtar Donezk (4:0) einen Riss des Syndesmosebandes im linken Sprunggelenk zugezogen hat.

Nationalspieler Timo Werner (26) wird bis nächstes Jahr ausfallen.
Nationalspieler Timo Werner (26) wird bis nächstes Jahr ausfallen.  © Torsten Silz/dpa

Der Nationalspieler fehlt dadurch den Roten Bullen nicht nur sicher in den letzten drei Bundesliga-Partien in diesem Jahr, sondern muss auch bei der Weltmeisterschaft in Katar zuschauen.

"Für mich ist das schwer zu ertragen. Ich werde die nächsten Wochen ausfallen, werde die WM verpassen und leider von der Couch aus unterstützen müssen", schrieb der 26-Jährige noch am Donnerstag in den sozialen Medien.

Bundestrainer Hansi Flick (57) reagierte bestürzt und sprach von einem "herben Verlust" für das Team: "Wir müssen auf einen ausgezeichneten Stürmer mit einer starken Torquote auch im Nationaltrikot (...) verzichten."

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Besonders bitter wird es, wenn man betrachtet, dass der Wechsel zurück in die Bundesliga eigentlich das Sprungbrett für Werner nach Katar sein sollte.

Bei den Blues war er unter dem damaligen Trainer Thomas Tuchel (49) nicht gesetzt. Bei den Sachsen bekam er endlich wieder die Spielzeit, die er brauchte, um sich wieder einen Stammplatz im Nationalteam zu ergattern.

Wie lange fällt Timo Werner aus?

Nach anfänglichen Schwierigkeiten unter Domenico Tedesco (37), brachte der Angreifer unter Marco Rose (46) endlich wieder seine Schnelligkeit effektiv aufs Feld. Auch ein Infekt vor ein paar Wochen brachte ihn nicht aus der Bahn. Gegen Bayer 04 Leverkusen (2:0) und gegen Real Madrid (3:2) erzielte er kurz darauf schon wieder munter Treffer.

In den kommenden Tagen soll nun entschieden werden, wie das weitere Behandlungsverfahren aussehen soll, damit der Stürmer zumindest im Januar wieder auf dem Platz stehen kann. Immerhin tanzen die Rasenballer noch auf allen drei Hochzeiten.

Den Neujahrsauftakt gegen den FC Bayern München und das Achtelfinale der Königsklasse will Werner sicherlich nicht auch noch verpassen.

Titelfoto: Torsten Silz/dpa

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