RB-Leipzig-Neuzugang Simakan hat zwei Gesichter: "In der Kabine bin ich lieb und nett"

Von Gerald Fritsche

Leipzig - RB Leipzigs neues Abwehrjuwel Mohamed Simakan (21) will die Saisonvorbereitung nutzen, um schnellstmöglich fit und die erhoffte Verstärkung für die Sachsen zu sein.

RB Leipzigs Abwehrjuwel Mohamed Simakan (21) bekennt sich mit seiner Frisur zu seinem neuen Klub.
RB Leipzigs Abwehrjuwel Mohamed Simakan (21) bekennt sich mit seiner Frisur zu seinem neuen Klub.  © Picture Point / Gabor Krieg

Nach einem halben Jahr Verletzungspause sagte der Neuzugang von Racing Straßburg am Donnerstag während seiner Vorstellung vor Journalisten: "Ich habe lange Zeit nicht gespielt, aber in ein paar Wochen werde ich fit sein."

Der 21-Jährige war für 15 Millionen Euro als Ersatz für seine abgewanderten Landsleute Dayot Upamecano (22, Bayern München) und Ibrahima Konaté (22, FC Liverpool) zum Bundesligisten geholt worden.

Simakan ist sich seiner Rolle bewusst. "Ich wurde geholt, diese Arbeit, die beide geleistet haben, fortzusetzen und denke schon, dass ich in der Lage bin, das umzusetzen", sagte er.

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Er bezeichnete sich als Mann mit zwei Gesichtern. "In der Kabine bin ich lieb und nett und genieße die Zeit, die ich mit den Jungs verbringe. Aber auf dem Platz geht es ums Gewinnen, um Leistung, da bin ich ein anderer. Da will ich an meine Grenze kommen."

Der Mann mit der Rastafrisur und den in RB-Klubfarbe rot gefärbten Haarspitzen bezeichnete seine bisherige Karriere als "merkwürdig". In Nachwuchszeiten spielte er als Stürmer, wurde dann bei Olympique Marseille zum Verteidiger umgeschult.

Schließlich spielte er zwei Jahre bei einem Amateurverein, ehe er von Straßburg entdeckt wurde und in der französischen Ligue 1 den Durchbruch schaffte.

Titelfoto: Picture Point / Gabor Krieg

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