Klartext von RB Leipzig: Ab 3. November dürfen Fans nur nach 2G-Regel ins Stadion!

Leipzig - Regelungen gab es bereits, nur folgt der nächstes Schritt: RB Leipzig wird zu den Heimspielen gegen Paris Saint-Germain und Borussia Dortmund nur geimpfte oder genesene Fans ins Stadion lassen.

Ab dem 3. November werden bei RB Leipzig Fans nur noch nach der 2G-Regel ins Stadion gelassen.
Ab dem 3. November werden bei RB Leipzig Fans nur noch nach der 2G-Regel ins Stadion gelassen.  © Jan Woitas/dpa-Zentralbild/dpa

Die Roten Bullen wenden ab dem 3. November die 2G-Regel an, teilte der Verein nach dem 4:1 (0:1) gegen die SpVgg Greuther Fürth mit. Für die Spiele danach gelte dann eine neue Corona-Schutzverordnung.

Zugleich herrsche bei RB "klares Unverständnis" über die nicht erfolgte Anpassung der Corona-Schutzverordnung bei 3G.

"Diese Entscheidung fällt uns schwer, leider aber enthält auch die Neufassung der Sächsischen Corona-Schutzverordnung des Freistaats Sachsen (am 21. Oktober 2021 in Kraft getreten) weiterhin eine strikte Kapazitätsbeschränkung für Großveranstalter, wenn für die Besucherinnen und Besucher eine 3G-Regelung angewendet wird", hieß es in der Vereinsmitteilung.

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Leipzig dürfte bei 3G (geimpft, genesen, getestet) aufgrund der Inzidenzwerte nur 24.758 Fans in die Red-Bull-Arena lassen, bei 2G sind es 47.000.

Keinerlei Beachtung für RB-Vorschläge in Schutzverordnung

Die Leipziger hatten versucht aufzuzeigen, wie Kapazitätsbeschränkungen verringert oder aufgehoben werden können. Die Bemühungen gegenüber Sachsens Regierung waren jedoch nicht von Erfolg.
Die Leipziger hatten versucht aufzuzeigen, wie Kapazitätsbeschränkungen verringert oder aufgehoben werden können. Die Bemühungen gegenüber Sachsens Regierung waren jedoch nicht von Erfolg.  © Jan Woitas/dpa-Zentralbild/dpa

"Wir haben in den zurückliegenden Tagen im Rahmen unserer Möglichkeit als Fußball-Bundesligist alles getan und gegenüber der Landesregierung verschiedene Lösungsmodelle aufgezeigt, wie Kapazitätsbeschränkungen bei Fußballspielen unter freiem Himmel unter 3G-Bedingungen verringert oder gar aufgehoben werden können", teilte RB mit.

Leider hätten die Vorschläge, "die aus unserer Sicht der momentanen Lebensrealität entsprechen", in der Neufassung der Sächsischen Corona-Schutzverordnung keinerlei Beachtung gefunden.

"Und das vor allem auch im Gegensatz zu vielen anderen Bundesländern, in denen Fußball-Bundesligisten ihre jeweiligen Stadien auch unter 3G voll oder nahezu voll auslasten können", hieß es weiter.

Titelfoto: Jan Woitas/dpa-Zentralbild/dpa

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