RB Leipzig triumphiert über Paris! Drei Schlüsselszenen brachten die Bullen auf die Siegerstraße

Leipzig - Starke Reaktion nach zwei Pleiten hintereinander! RB Leipzig hat mit dem 2:1-Sieg über den FC Paris Saint-Germain in der Champions League für Spannung in Gruppe H gesorgt. Gäste-Coach Thomas Tuchel (47) machte die Niederlage seiner Mannschaft an drei Schlüsselszenen fest. 

Wie immer on fire: RB-Trainer Julian Nagelsmann (33).
Wie immer on fire: RB-Trainer Julian Nagelsmann (33).  © Picture Point/Roger Petzsche

Nach der Hinrunde der Gruppenphase in der Königsklasse ist die Leipziger Gruppe H eine der spannendsten der ganzen Saison. Weil neben dem RB-Heimsieg auch der türkische Meister Istanbul Basaksehir ein völlig überraschendes 2:1 gegen Tabellenführer Manchester United holte, liegen zwischen dem Ersten und dem Letzten bei drei ausstehenden Partien nur drei Punkte. 

Teil 1 der kalkulierten vier Leipziger Zähler gegen den französischen Rekordmeister und Gegner im Halbfinale der letzten Saison (0:3) ist geschafft. Doch es war Arbeit. Harte Arbeit. 

Als "schlechtesten Start, den du dir vorstellen kannst" bezeichnete Marcel Sabitzer (26) das, was nach etwas mehr als fünf Minuten passiert war: Dayot Upamecano (22) spielte hinten einen Fehlpass, Angel Di Maria (32) traf nach Vorlage von Moise Kean (20) zum 1:0 für die Gäste, die ohne ihre verletzten Superstars Neymar (28) und Kylian Mbappé (21) angereist waren. 

Mit "Moral und Mentalität" kämpfte man sich laut Sabitzer zurück, lag dank des von Péter Gulácsi (30) gehaltenen Handelfmeters von Di Maria nach einer Viertelstunde nicht schon 0:2 hinten und ging sogar mit einem 1:1 in die Halbzeit, nachdem Christopher Nkunku (22) gegen seinen Ex-Verein eingenetzt hatte. 

Julian Nagelsmann: "Als wir die Fehler abgestellt haben, waren wir gut im Spiel"

Für den Ex-Pariser Christopher Nkunku und dessen Tor freute sich Trainer Nagelsmann.
Für den Ex-Pariser Christopher Nkunku und dessen Tor freute sich Trainer Nagelsmann.  © Picture Point/Roger Petzsche

Die anfällige Abwehr, die sich vor allem in Person der anfangs fahrlässigen Frankreich-Verteidiger Upamecano und Nordi Mukiele (23) offenbarte, darf es auf solch international hohem Niveau eigentlich nicht geben. 

Doch Julian Nagelsmann (33) hat auch bemerkt: "Als wir die Fehler abgestellt haben, waren wir gut im Spiel." Man habe Paris nur durch eigene Fehler Chancen eröffnet, von denen sie glücklicherweise nur eine nutzten. 

Gäste-Coach Tuchel hat die schon zweite Niederlage im dritten Gruppenspiel an drei Schlüsselszenen ausmachen können: Zum einen am von Upamecano verursachten Handelfmeter, bei dem Di Maria an Gulácsi scheiterte. 

Zum anderen den eigenen verursachten Strafstoß durch Presnel Kimpembe zum 2:1-Siegtreffer und später die harte Entscheidung der Gelb-Roten Karte gegen Idrissa Gueye. 

RB steht nach dem zweiten Dreier punktgleich mit Spitzenreiter ManU auf dem zweiten Platz, PSG und Basaksehir (je drei Punkte) liegen dahinter. Da bei Punktgleichheit letztlich das direkte Duell zählt, könnten die Sachsen mit einem Remis in Paris dieses gegen die Franzosen für sich entscheiden - das könnte wichtig werden.

Für Thomas Tuchel geht es in seiner offenbar letzten Saison als Cheftrainer von PSG ohne Punkte aus Leipzig zurück nach Frankreich.
Für Thomas Tuchel geht es in seiner offenbar letzten Saison als Cheftrainer von PSG ohne Punkte aus Leipzig zurück nach Frankreich.  © Jan Woitas/dpa-Zentralbild/dpa

RB Leipzig hat am kommenden Samstag (15.30 Uhr/Sky) den SC Freiburg in der Bundesliga zu Gast. Das wichtige Rückspiel um Platz zwei in der Gruppe steigt am 24. November (21 Uhr/Sky) in der Stadt der Liebe. 

Titelfoto: Picture Point/Roger Petzsche

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