DFB-Pokalfinale: Gelingt RB Leipzig die Revanche gegen den BVB?

Leipzig - Nach dem Spiel ist vor dem Spiel! Nachdem RB Leipzig am Samstagnachmittag eine bittere 2:3-Niederlage bei Borussia Dortmund hinnehmen musste, sind die Schwarz-Gelben am Donnerstagabend (20.45 Uhr Sky/ARD) im Pokalfinale schon wieder die Gegner der Sachsen. Geht es nach RB-Coach Julian Nagelsmann (33) soll das Ergebnis dieses Mal ein anderes sein.

Borussia Dortmunds Emre Can (27) im Duell mit RB Leipzigs Marcel Sabitzer (27). Die Beiden werden wohl auch am Donnerstag wieder aufeinandertreffen.
Borussia Dortmunds Emre Can (27) im Duell mit RB Leipzigs Marcel Sabitzer (27). Die Beiden werden wohl auch am Donnerstag wieder aufeinandertreffen.  © Ralf Ibing / firosportphoto / Pool/ Picture Point

"Es wird Zeit, dass wir mal ein Spiel gewinnen. Am Donnerstag haben wir die nächste Chance dazu. Da müssen wir es hinkriegen", hatte Nagelsmann nach der Niederlage am Samstag gesagt. Die Bilanz gegen die Borussen ist tatsächlich erschreckend: Es war das siebte Spiel der Sachsen nacheinander ohne Sieg gegen den Revierclub.

Den letzten Erfolg der Leipziger gegen Dortmund gab es im Oktober 2017, damals ein 3:2-Auswärtssieg. "Die Bilanz ist nicht herausragend", relativiert auch Nagelsmann.

Am Donnerstag soll sich das ändern. Dafür braucht es in erster Linie definitiv eine bessere erste Halbzeit. Denn im zweiten Durchgang hat man durchaus gesehen, dass man die Dortmunder vor ordentliche Probleme stellen kann, wenn der Zug zum Tor stimmt und man in der letzten Reihe konsequent dicht steht. "Wir haben nicht so verteidigt, wie wir uns das vorgestellt haben", sagte auch RB-Keeper Péter Gulácsi (31).

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Noch ein paar Tage sind es nun bis zum möglichen ersten Titel.

Sich mit dem Pokal von Leipzig zu verabschieden, ist auch das große Ziel von Nagelsmann: "Wir haben bis zum Pokalspiel nun ausreichend Zeit, um unsere Fehler zu analysieren", kündigte der RB-Cheftrainer an.

Muss der BVB wieder auf Erling Haaland verzichten?

Dass man in Dortmund am Samstag drei Gegentore kassiert hat, obwohl Goalgetter Erling Haaland (20) verletzungsbedingt passen musste, ist besonders ärgerlich für die Leipziger. Immerhin scheint es aber bisher so, als wäre ein Einsatz des Norwegers am Donnerstag weiterhin fraglich.

"Erling ist sehr, sehr heiß auf dieses Spiel und auf diesen Titel", sagte BVB-Lizenzspielerchef Sebastian Kehl (41) am Sonntag im Gespräch mit "Sport 1"."Er ist aber weiterhin nicht im Mannschaftstraining. Wir werden also die nächsten Tage abwarten müssen und bis zuletzt alles versuchen. Den Glauben werden wir nicht aufgegeben."

Bleibt also abzuwarten, ob RB die richtigen Schlüsse aus dem Bundesligaduell ziehen kann. Denn ob mit oder ohne Haaland: Borussia Dortmund wird alles daran setzen, den Pokal aus Berlin mit in den Pott nehmen zu dürfen.

Titelfoto: Ralf Ibing / firosportphoto / Pool/ Picture Point

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