RB Leipzig setzt weiter auf die Jugend, denkt aber auch an den "Dienstältesten"

Leipzig - Die Roten Bullen setzen weiterhin auf die Jugend. Gleichzeitig verlieren sie aber auch ihre dienstältesten Spieler nicht aus den Augen.

Yussuf Poulsen (25) will seinen Verein weiterhin unterstützen.
Yussuf Poulsen (25) will seinen Verein weiterhin unterstützen.  © Jan Woitas/dpa-Zentralbild/dpa

RB Leipzig hat bekannt gegeben, dass sie neue Sportler verpflichtet haben: Der 18 Jahre alte Torhüter Tim Schreiber unterzeichnete nach Vereinsangaben ebenso seinen ersten Profivertrag wie der gleichaltrige Dennis Borkowski. 

Der Stürmer, der aus Riesa stammt, bindet sich bis 2023 an RB, während der gebürtige Freitaler Schreiber zunächst einen Vertrag bis 2022 bekam. 

Mittelstürmer Fabrice Hartmann (19), der bereits seit 2012 im Verein ist und von der U 15 bis zur jetzigen U 19 alle DFB-Auswahlmannschaften durchlief, verlängerte seinen Kontrakt bis 2023.

Während der Bundesligist aus Leipzig also zukunftsorientiert denkt und die Reihen mit jungen Talenten aufstockt, hat sich ein alteingesessener Spieler nun zu den zahlreichen Gerüchten über seinen angeblichen Wechsel geäußert.

Angreifer Yussuf Poulsen hat erneut betont, bei RB Leipzig bleiben zu wollen. Im Interview des "Kicker"  bekräftigte der 25-jährige Däne frühere Aussagen, er wolle im Sommer nicht weg. 

"Ich strebe keinen Wechsel an, egal wie es in den nächsten acht Spielen läuft", sagte Poulsen, der zuletzt beim Re-Start der Liga den Ausgleich zum 1:1-Endstand gegen den SC Freiburg erzielt hatte (TAG24 berichtete).

Es sei "nullkommanull Wahrheit dran" an Meldungen, wonach er bereits um seine Freigabe beim Champions-League-Viertelfinalisten gebeten habe. "Ich hatte zu keinem Zeitpunkt diesen Wechsel im Kopf, und ich habe ihn immer noch nicht".

Der dienstälteste Leipziger Profi, der am Sonntag in der Partie gegen Mainz zu seinem 250. Einsatz für das RB-Team kommen könnte, hatte bereits Anfang April angebliche Wechselabsichten als "Aprilscherz" zurückgewiesen.

Poulsens Vertrag läuft noch bis zum 30. Juni 2022.

Titelfoto: Jan Woitas/dpa-Zentralbild/dpa

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