RB Leipzigs Adams wechselt auf die Insel - ist jetzt der Weg frei für Kral?

Leipzig - Jetzt ist das Ding durch! Tyler Adams (23) wechselt von RB Leipzig in die Premier League zu Leeds United.

Tyler Adams (23) verlässt die Roten Bullen in Richtung Premier League.
Tyler Adams (23) verlässt die Roten Bullen in Richtung Premier League.  © PICTURE POINT / S. Sonntag

Das verkündete Trainer Domenico Tedesco (36) am Dienstag.

"Er hat sich gestern verabschiedet von uns und von der Mannschaft. Entsprechend ist das Thema soweit durch", so der Coach. Laut einem Bericht von "Sky" kassieren die Roten Bullen stolze 23 Millionen Euro für den US-Amerikaner. Zuvor war von 15 Millionen Euro die Rede.

Dass es Adams möglicherweise zu seinen ehemaligen Trainer Jesse Marsch (48) auf die Insel zieht, wurde seit Wochen vermutet. Die beiden arbeiteten bereits bei den New York Red Bulls zusammen.

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Trotzdem ist der Transfer eine kleine Überraschung. Immerhin befindet sich RB mit United seit Jahren in einem Rechtsstreit bezüglich der damaligen Verpflichtung von Jean-Kevin Augustin (25).

Die Engländer sind bis heute nicht bereit, die 21 Millionen Euro Ablöse zu zahlen.

Am Ende wird wohl aber Jesse Marsch der ausschlaggebende Faktor gewesen sein, dass es zu dem Deal gekommen ist. Immerhin waren dem Vernehmen nach auch andere Vereine an Adams dran.

Sportlich gesehen war ein Abschied abzusehen: Adams absolvierte in der abgelaufenen Saison nur 24 Spiele für den Bundesligisten, lediglich die Hälfte davon von Beginn an.

RB Leipzig verkündet Wechsel von Tyler Adams zu Leeds United

RB Leipzigs Adams wechselt - ist jetzt der Weg frei für Kral?

Da Adams nun weg ist werden in den nächsten Tagen womöglich die Gespräche um eine Verpflichtung von Alex Kral (24) wieder aufgenommen. Der Tscheche ist wohl der absolute Wunschspieler von Trainer Tedesco, der ihn noch von seiner Zeit bei Spartak Moskau kennt.

Die Sachsen wollten offenbar so lang mit dem Thema warten, bis ein Spieler aus den eigenen Reihen gegangen ist. Da das jetzt der Fall ist, stehen den Verhandlungen wohl nichts im Weg, auch wenn Bundesligakonkurrent Hertha BSC ebenfalls Interesse bekundet hat.

Originalmeldung vom 5. Juli, aktualisiert am 6. Juli, 18.38 Uhr

Titelfoto: PICTURE POINT / S. Sonntag

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