RB Leipzigs Königstransfer Sörloth: "Er sitzt in der zweiten Reihe, das ist aber auch voll okay!"

Leipzig - RB Leipzig startet am heutigen Dienstag (21 Uhr/DAZN) gegen Istanbul Basaksehir in die dritte Champions-League-Saison der Vereinsgeschichte. Für den Vorjahres-Halbfinalisten muss in der schweren Gruppe H allerdings eine ganze Menge zusammenkommen, dass er diese übersteht und einen ähnlichen Weg wie in der letzten Saison einschlägt. TAG24 hat im Vorfeld mit DAZN-Moderator Alex Schlüter (35) über das Match, Leipzigs Ambitionen und die noch hinten anstehenden Neuzugänge gesprochen. 

Alex Schlüter (35) wird RB Leipzigs Champions-League-Auftakt gegen Istanbul Basaksehir am Dienstagabend für DAZN moderieren.
Alex Schlüter (35) wird RB Leipzigs Champions-League-Auftakt gegen Istanbul Basaksehir am Dienstagabend für DAZN moderieren.  © PR/DAZN

Erstmals bekommen es die Roten Bullen in der Königsklasse mit gleich zwei europäischen Schwergewichten zu tun. Neben dem französischen Serienmeister Paris Saint-Germain, denen man sich im Halbfinale der Vorsaison klar mit 0:3 geschlagen geben musste, ist auch der englische Rekordchampion Manchester United Gegner der Sachsen. 

Alex Schlüter hält zumindest ein Leipziger Überwintern im wichtigsten europäischen Vereinswettbewerb nicht für ausgeschlossen. 

"United steckt weiter in einem Umbruch, ich schätze sie nicht stärker ein als RB", so der 35-Jährige. "Paris hingegen hat Leipzig im Halbfinale klar die Grenzen aufgezeigt – das hat an Nagelsmann und seinem Team genagt, sie werden besonders motiviert sein."

Hinzu kommt mit Istanbul Basaksehir die große Unbekannte der Gruppe. Der amtierende türkische Champion, erst 1990 gegründet, schaffte mit der Meisterschaft in der abgelaufenen Spielzeit den größten Erfolg der Vereinsgeschichte. Aktuell strauchelt das Team von Trainer Okan Buruk (47) gewaltig, konnte mit dem 2:0 bei Pokalsieger Trabzonspor immerhin den ersten Dreier im fünften Spiel einfahren und die rote Laterne an MKE Ankaragücü abgeben. 

"Sie haben sich am Wochenende deutlich verbessert gezeigt", beobachtete Schlüter. "Julian Nagelsmann kennt das Team, hat mit Hoffenheim in der Europa League gegen sie gespielt. Er ist ohnehin ein akribischer Vorbereiter, aber das ist ein zusätzlicher Vorteil für Leipzig." In der Saison 2017/18 blieb Nagelsmann (33) gegen die Türken ungeschlagen (3:1, 1:1). 

Sörloth mit schwerem Stand bei RB Leipzig, auch Kluivert kommt an starken Stammspielern nicht vorbei

Stürmer Alexander Sörloth (24) hat wegen fehlender Trainingseinheiten und starker Konkurrenz (noch) einen schweren Stand bei den Sachsen.
Stürmer Alexander Sörloth (24) hat wegen fehlender Trainingseinheiten und starker Konkurrenz (noch) einen schweren Stand bei den Sachsen.  © picture point/Sven Sonntag

Gut möglich, dass zum Auftakt gegen Basaksehir Alexander Sörloth (24) erstmals in Leipzigs Startformation stehen wird. "Natürlich ist er ein Kandidat", sagte Trainer Nagelsmann. 

Gegen den Norweger spricht aber, dass er mit dem RB-Team bislang kaum trainieren konnte, da der Süper-Lig-Torschützenkönig kurz nach seinem Wechsel von Trabzonspor an den Cottaweg schon wieder für die Nationalmannschaft unterwegs war, innerhalb von sieben Tagen drei Spiele in der EM-Quali und Nations League absolvierte. 

Dass der Stürmer genau wie Leihgabe Justin Kluivert (21) bislang nur ein paar Minuten Einsatzzeit bei den Roten Bullen bekam und in der zweiten Reihe warten muss, ist laut DAZN-Moderator Alex Schlüter wegen der starken Konkurrenz "aber auch voll okay."

"Emil Forsberg spielt bislang eine großartige Saison, da ist für Sörloth erst mal kein Vorbeikommen. Dazu kommt Dani Olmo, der aktuell den nächsten Schritt zu machen scheint. Wenn er sich zu einem klaren Leistungsträger entwickelt, dann ist das wahrscheinlich eine noch wichtigere Personalie als die Neuzugänge."

Schlüter wird das Champions-League-Match gegen Istanbul Basaksehir am Dienstagabend moderieren. DAZN zeigt die Partie exklusiv im Einzelspiel. Der 35-Jährige freut sich vorab schon wieder auf Nagelsmanns Kommunikation und "enorme Leidenschaft", die in der nur mit 999 Zuschauern bestückten Red Bull Arena noch mehr zur Geltung kommen wird. 

Titelfoto: Bildmontage: PR/DAZN, picture point/Sven Sonntag

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