RB Leipzigs Marsch: Ausländische Spieler werden es "einfacher mit mir haben"

Von Sebastian Wutzler

Leipzig – RB Leipzigs neuer Cheftrainer Jesse Marsch (47) glaubt, dass ihn die ausländischen Spieler bei seinen Ansprachen in der Kabine besser verstehen als seinen Vorgänger Julian Nagelsmann (33).

RB Leipzigs neuer Cheftrainer Jesse Marsch (47) spricht schon ziemlich gut die Deutsche Sprache. Trotzdem sieht er noch Verbesserungspotenzial.
RB Leipzigs neuer Cheftrainer Jesse Marsch (47) spricht schon ziemlich gut die Deutsche Sprache. Trotzdem sieht er noch Verbesserungspotenzial.  © Jan Woitas/dpa-Zentralbild/dpa

"Ich habe Julian Nagelsmann oft sprechen hören. Er spricht schnell und sehr intelligent. Ich spreche auf Deutsch natürlich langsamer und simpler", sagte Marsch in einem Interview der "Sport Bild".

Deshalb würden es die ausländischen Spieler "einfacher mit mir haben", betonte der US-Amerikaner.

Der 47-Jährige will möglichst lange bei RB arbeiten. Sein Vertrag gilt zunächst bis Ende Juni 2023. Der Kontrakt enthält keine Ausstiegsklausel.

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"Das wollte ich nicht. So etwas kommt immer raus, und dann sorgt es für Unruhe. Denn es wäre ein Zeichen an alle: Der möchte weg", sagte Marsch.

Der neue RB-Chefcoach verriet außerdem, dass seine Arbeitsweise der von Liverpool-Trainer Jürgen Klopp (54) ähnelt: "Wir haben mit Salzburg gegen ihn gespielt, und ich fühle mich bestätigt: Er ist offen, das bin ich auch. Was taktische Dinge angelangt, schaue ich mir nicht ständig neue Dinge bei Trainerkollegen ab."

Marsch hofft, dass in der kommenden Bundesliga-Saison mehrere Teams den FC Bayern München im Kampf um die Meisterschaft angreifen können. Dazu zählt er neben RB auch Borussia Dortmund, den VfL Wolfsburg, Bayer Leverkusen und Borussia Mönchengladbach.

"Aber all diese Klubs haben neue Trainer. Unser Vorteil ist: Ich kenne den Verein und viele Spieler aus meiner Zeit als Co-Trainer. Es wird eine spannende Saison", sagte Marsch.

Rückkehrer beim öffentlichen Training von RB Leipzig

Beim öffentlichen Training am Mittwoch waren einige Spieler auf dem Platz, deren Zukunft noch offen ist. Besonders die Personalie Ademola Lookman (23), der unter Nagelsmann keine Einsatzchance hatte und vom FC Fulham zurückgekehrt ist, bleibt ungewiss.

Zudem trainierten Lazar Samardzic (19), der möglicherweise an Zweitligist Holstein Kiel verliehen wird und Hee-chan Hwang (25), der zurück von der Länderspielreise ist, mit. Auch Alexander Sörloth (25) stand wie zuletzt mit der Mannschaft auf dem Feld.

Auch um den Norweger gibt es immer wieder Gerüchte um einen Abgang, gerade nach der Verpflichtung von Eintracht Frankfurts Andre Silva (25).

Titelfoto: Jan Woitas/dpa-Zentralbild/dpa

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