Wende bei RB Leipzig im Fall Sabitzer? Mintzlaff: "Wäre schön, wenn er bei uns bleibt!"

Leipzig/Saalfelden - Geht der Kapitän nun doch nicht von Bord? Lange Zeit galt es als recht sichere Sache, dass Marcel Sabitzer (27) RB Leipzig im Sommer verlassen wird. Nun könnte sich das Blatt noch einmal wenden.

Trägt Marcel Sabitzer (27,r.) auch in der nächsten Saison die Kapitänsbinde von RB Leipzig?
Trägt Marcel Sabitzer (27,r.) auch in der nächsten Saison die Kapitänsbinde von RB Leipzig?  © Picture Point / Roger Petzsche

Vereins-Boss Oliver Mintzlaff (45) sagte gegenüber "Sky", dass man sich durchaus vorstellen könnte, den Österreicher weiter in den eigenen Reihen zu halten:

''Sabi ist unser Kapitän, der großartiges für uns geleistet hat und unseren Klub. Daher wäre es schön, wenn Marcel Sabitzer bei uns bleibt, er hat noch ein Jahr Vertrag", so der 45-Jährige.

Es habe bislang noch "kein klares Signal in keine Richtung gegeben". Der Nationalspieler wollte sich über den Sommer nur auf die Europameisterschaft konzentrieren. Jetzt wo diese und der anschließende Urlaub vorbei ist, soll eine Entscheidung folgen.

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Mintzlaff: "Jetzt wird man gucken, in welche Richtung sich das Ganze entwickelt. Wir werden jetzt in Ruhe die Gespräche mit ihm und seinem Berater aufnehmen."

Sabitzer wurde in den letzten Wochen immer wieder mit Ligakonkurrent Borussia Dortmund in Verbindung gebracht. Nach dem Abgang von Jadon Sancho (21) zu Manchester United ist sowohl das nötige Kleingeld, als auch ein positionsgetreuer Platz frei.

Bei den Sachsen würde der Spieler in sein letztes Vertragsjahr gehen, was man bei den Roten Bullen ohne Verlängerung bekanntlich nicht machen wollte.

RB Leipzig gibt Hoffnung bei Lacroix nicht auf

Auch zum Fall Maxence Lacroix (21) hat sich Mintzlaff geäußert. ''Es ist kein Geheimnis, dass es ein Spieler ist, mit dem wir uns beschäftigt haben. Natürlich sind wir mit ihm in Gesprächen, genauso wie mit seinem aktuellen Arbeitgeber Wolfsburg'', so der Geschäftsführer.

VfL-Sportdirektor Marcel Schäfer (37) hatte dem Transfer aber zuletzt einen Rigel vorgeschoben, was man laut Mintzlaff auch respektieren möchte. Die Hoffnung habe man aber noch nicht ganz aufgegeben - noch sind ein paar Wochen Zeit. "Wir werden sehen, was bis zum Ende des Transferfensters passiert.''

Titelfoto: Picture Point / Roger Petzsche

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