Timo Werner begründet Chelsea-Wechsel: Geld spielte "die kleinste" Rolle

Leipzig - Fußball-Nationalspieler Timo Werner (24) hat seinen Wechsel von RB Leipzig zum FC Chelsea in diesem Sommer mit dem überzeugenden Gesamtpaket begründet.

Timo Werner (24) bestritt am vergangenen Sonntag seine letzte Partie für RB Leipzig.
Timo Werner (24) bestritt am vergangenen Sonntag seine letzte Partie für RB Leipzig.  © Alexander Hassenstein/Getty Images Europe/Pool/dpa

"Es gab einige Topclubs, die um mich gekämpft haben. Das Gesamtpaket Chelsea London war für mich, mein Spiel und meine Karriere das Beste", sagte der 24-Jährige im Interview des "Sportbuzzer".

Das Geld habe die "kleinste Rolle» gespielt, sagte Werner. 

"Sonst hätte ich auch nach China gehen können." Chelsea sei eine Top-Adresse im europäischen Fußball. 

"Wir bekommen eine richtig gute Mannschaft mit hoher Qualität, wollen oben angreifen", sagte der bisherige Leipzig-Spieler im Interview der Sportplattform.

Auch zum Thema Champions League mit Leipzig gibt es neue Informationen.

Ein Einsatz des Nationalspielers im Blitzturnier der Champions League hätte RB angeblich mehrere Millionen Euro gekostet. Wie der "Kicker" berichtet, sei Werners neuer Verein FC Chelsea bereit gewesen, den Stürmer für die am 12. August in Lissabon startende Endrunde freizugeben. 

Allerdings hätte Leipzig dafür zwei Monatsgehälter des 24-Jährigen zahlen sollen, hinzu kämen Leih- und Versicherungsgebühren. Insgesamt wäre offenbar eine Summe zwischen vier und fünf Millionen Euro fällig geworden, so dass RB-Boss Oliver Mintzlaff laut des Magazins aus wirtschaftlicher Sicht verzichtete. Werner-Berater Karlheinz Förster stimmte dem zu, führte zudem sportliche Gründe an.

Beim Wechsel für die fixe Ablöse von 53 Millionen Euro von Leipzig nach London kam aufgrund der Coronavirus-Pandemie alte Technik zum Einsatz. "Mein Berater konnte nie nach England fliegen, die Chelsea-Seite konnte nicht nach Deutschland kommen. Es gab sehr viel Fax-Verkehr", sagte Werner dem "Kicker". 

Sein Vater und sein Berater hätten Trainer Frank Lampard und Ex-Profi Petr Cech vor dem Corona-Lockdown noch persönlich getroffen. Werner selbst habe vor allem zu Chelsea-Verteidiger Antonio Rüdiger Kontakt gehabt (TAG24 berichtete). "Er war mein Ansprechpartner Nummer eins in der Frage, wie es intern im Verein läuft, wie es in der Kabine zugeht."

Titelfoto: Alexander Hassenstein/Getty Images Europe/Pool/dpa

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