RB Leipzigs Werner und Nkunku kaputt! Rose: "Eine Katastrophe!"

Leipzig - Es ist ein Dilemma! Kurz vor der Fußball-Weltmeisterschaft in Katar haben sich sowohl Deutschlands Timo Werner (26) als auch Frankreichs Christopher Nkunku (25) verletzt und können nun nicht dabei sein. Obwohl es in der Bundesliga erst im Januar weitergeht, ist das auch für RB Leipzig nicht gut.

RB Leipzigs Trainer Marco Rose (46) zeigte sich geschockt wegen der Verletzung seiner beiden Offensiv-Stars.
RB Leipzigs Trainer Marco Rose (46) zeigte sich geschockt wegen der Verletzung seiner beiden Offensiv-Stars.  © Picture Point / Roger Petzsche

Immerhin wird es für das Trainerteam rund um Marco Rose (46) nun auch die Aufgabe sein, beide Offensivstars auch mental wieder in die Spur zu bekommen.

Gerade Werner hatte sich mit seinem Wechsel vom FC Chelsea zurück zu den Roten Bullen erhofft, wieder mehr in den Stammplatzfokus von Bundestrainer Hansi Flick (57) zu kommen.

Das ist letztendlich auch passiert - ein Riss des Syndesmosebandes im linken Sprunggelenk machte allerdings alles kaputt. Nun ist sogar fraglich, ob er beim Ligaauftakt gegen den FC Bayern München im Januar dabei sein kann.

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"Ich glaube nicht, dass Timo zum Bayern-Spiel viele Trainingseinheiten in den Beinen haben wird", sagte Rose eher pessimistisch im Interview mit der "Bild".

Dass nun auch noch sein Torgarant Nkunku für ungewisse Zeit nicht auf dem Platz stehen kann, ist für den Coach "natürlich eine Katastrophe. Du fieberst ja mit jedem deiner Jungs. Du freust dich für Klosti, dass er wieder 30 Minuten spielt, du trauerst mit Benny, der nicht zur WM fährt. Wir hatten bereits Timos Verletzung und jetzt kommt auch noch Christo dazu. Das ist schon ein Drama."

In den nächsten Wochen soll nun entschieden werden, welche Behandlungsmethode für den Franzosen am besten infrage kommt. Mit etwas Glück kann er dann zumindest für die Sachsen im neuen Jahr wieder Tore schießen.

RB Leipzig hat noch zwei Testspiele auf dem Programm

Bevor aber das Kapitel 2022 beendet werden kann, stehen für die Rasenballer noch zwei Testspiele auf dem Plan. Am kommenden Freitag (14 Uhr) treten die daheimgebliebenen Bullen gegen den polnischen Klub Radomiak Radom beim Trainingszentrum an.

Eine Woche später am 2. Dezember ist schließlich noch der dänische Verein AC Horsens zu Gast. Danach gehen die Sachsen in den wohlverdienten Weihnachtsurlaub.

Titelfoto: Picture Point / Roger Petzsche

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