Showdown in Berlin: SC Freiburg und RB Leipzig kämpfen um DFB-Pokal!

Berlin - Jetzt geht es um alles! Am Samstagabend (20 Uhr/Sky und ARD) treffen der SC Freiburg und RB Leipzig im DFB-Pokalfinale aufeinander. Für beide Teams kann es der grandiose Abschluss einer ereignisreichen Saison werden.

RB Leipzigs Christopher Nkunku (24,l.) und SC Freiburgs Manuel Gulde (31) im Duell. Das letzte Aufeinandertreffen der Teams endete 1:1 Unentschieden.
RB Leipzigs Christopher Nkunku (24,l.) und SC Freiburgs Manuel Gulde (31) im Duell. Das letzte Aufeinandertreffen der Teams endete 1:1 Unentschieden.  © Jan Woitas/dpa-Zentralbild/dpa

In der Bundesliga konnten beide Teams ihre Saisonziele erreichen. Die Rasenballer ergatterten im Endspurt noch den vierten Rang und spielen in der Champions League - die Breisgauer freuen sich laut SC-Coach Christian Streich (56) auf Flutlichtspiele am Donnerstagabend in der Europa League.

Der Kopf ist also komplett frei für ein letztes Duell. Und gerade die Sachsen wollen beim dritten Anlauf in vier Jahren endlich den Titel mit nach Hause nehmen.

"Einige unserer Jungs haben bereits Finalerfahrung. Sie waren 2019 und auch 2021 dabei. Ich bin schon der Meinung, dass es von Vorteil für einen Spieler ist, wenn man aus diesen Erfahrungen lernen konnte", analysierte Rasenball-Trainer Domenico Tedesco (36) am Freitag auf der Pressekonferenz vor dem Spiel.

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Der Kontrahent aus dem Südwesten Deutschlands sei inzwischen "ein deutscher Top-Verein" und Tedesco fügte anerkennend hinzu: "Der Finaleinzug ist ein logisches Zeugnis für die hervorragende Arbeit, die in den letzten Jahren geleistet wurde."

Dass es gegen die Freiburger nicht leicht ist, zeigen die letzten beiden Partien in der Liga. Zweimal trennte man sich 1:1 - die Begegnungen waren auf Augenhöhe. Ein ähnliches Szenario könnte auch am Samstagabend folgen.

RB Leipzig reist mit voller Kapelle zum Pokalfinale nach Berlin

Freiburgs Christian Günter (29,l.) oder Leipzigs Torwart Peter Gulacsi (32): Wer darf am Ende des Abends den DFB-Pokal in die Höhe heben?
Freiburgs Christian Günter (29,l.) oder Leipzigs Torwart Peter Gulacsi (32): Wer darf am Ende des Abends den DFB-Pokal in die Höhe heben?  © Britta Pedersen/dpa

Fakt ist: Beide Mannschaften sind heiß auf die Partie. Die Sachsen können personell dabei aus dem Vollen schöpfen. Besonders Emil Forsberg (30), der bei der bitteren Halbfinalniederlage gegen die Glasgow Rangers in der Europa League zuschauen musste, drängt auf einen Startelfeinsatz.

Gesetzt sein dürfte hingegen Christopher Nkunku (24), der die Saison seines Lebens spielt. "Dass Christo aktuell Tore wie am Fließband schießt, hängt auch damit zusammen, dass die Mannschaft funktioniert. Er ist dann der Nutznießer am Ende einer Kette, die aufeinander abgestimmt ist. Das hilft uns natürlich ungemein", so Tedesco.

Auf der Gegenseite hofft man hingegen auf die Rückkehr von Noah Weißhaupt (20). Spieler wie Nico Schlotterbeck (22) bestreiten zudem ihre letzte Partie für den Verein und werden extra motiviert sein.

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Auf die über 70.000 Fans im Olympiastadion wird also mit großer Wahrscheinlichkeit ein Spektakel zukommen.

Leipzigs Kapitän Peter Gulacsi (32) gibt die Marschrichtung für sein Team schon einmal vor: "Wir werden alles geben und bis ans Maximum gehen. Wir wissen, was der Titelgewinn dem Verein, der Stadt und der Region bedeutet!"

Titelfoto: Jan Woitas/dpa-Zentralbild/dpa

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