Silva und Nmecha im Anflug: Wer muss in der Offensive von RB Leipzig weichen?

Leipzig - Mit fünf Stürmern wird RB Leipzig sicher nicht in die kommende Saison gehen! Traut man den Transfergerüchten, würde es aber aktuell danach aussehen.

Andre Silva (25) soll kurz vor einem Wechsel zu RB Leipzig stehen. Bestätigt ist der Transfer allerdings noch nicht.
Andre Silva (25) soll kurz vor einem Wechsel zu RB Leipzig stehen. Bestätigt ist der Transfer allerdings noch nicht.  © Arne Dedert/dpa

Denn mit Andre Silva (25) von Eintracht Frankfurt und Lukas Nmecha (22) von Manchester City sollen die Transfers von zwei neuen Offensivkräften bereits so gut wie eingetütet sein.

Das macht die Zukunft der etablierten Stürmer Yussuf Poulsen (27), Hee-chan Hwang (25) und Alexander Sörloth (25) bei den Roten Bullen definitiv etwas offener.

Fast ausgeschlossen scheint, dass Poulsen, der aktuell mit Dänemark bei der Fußball Europameisterschaft noch um den Einzug ins Halbfinale kämpft, die Sachsen verlassen wird.

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Der Fan-Liebling, der auch schon seine Tore für RB gemacht hat, wird unter Neu-Trainer Jesse Marsch (47) vermutlich eine Chance bekommen, sich erneut zu beweisen.

Gleiches gilt aber eigentlich auch für den Südkoreaner Hwang. Bei Red Bull Salzburg war der 25-Jährige unter der Leitung des US-Amerikaners eine Bank im Sturm.

Durch den Wechsel könnte sich so etwas wie eine zweite Chance eröffnen, sein Potenzial zu entfachen. Zumal eine hartnäckige Corona-Infektion ihn lange Zeit der Saison aus dem Rennen genommen hatte.

Alexander Sörloths Abschied von RB Leipzig wohl am wahrscheinlichsten

Bliebe noch der Norweger Sörloth übrig, der eigentlich die Lücke schließen sollte, die Timo Werner (25) mit seinem Abgang zum FC Chelsea hinterlassen hatte. Leider konnte der 25-Jährige nie die Erwartungen erfüllen. Nicht verwunderlich, dass sich zahlreiche Fans seines ehemaligen Vereins Trabzonspor für eine Rückkehr stark machten. Ausgang ungewiss.

In ein paar Tagen, am 5. Juli, ist Trainingsstart am Cottaweg. Es ist nicht auszuschließen, dass bis dahin einige Entscheidungen gefallen sein werden. Bis zum eigentlichen Saisonstart im August wird Marsch jedenfalls genug Gelegenheit haben, seine Offensive genau unter die Lupe zu nehmen.

Titelfoto: Arne Dedert/dpa

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