Tauziehen beendet: RB Leipzig schaut beim Lacroix-Deal in die Röhre

Leipzig - Das lange Hin und Her hat offenbar ein Ende! Maxence Lacroix (21) wird in der kommenden Spielzeit nicht für RB Leipzig auf dem Platz stehen.

Kein Duell gegen einen späteren Mannschaftskollegen: Emil Forsberg (29, l.) und Maxence Lacroix (21) werden wohl so schnell nicht im selben Team spielen.
Kein Duell gegen einen späteren Mannschaftskollegen: Emil Forsberg (29, l.) und Maxence Lacroix (21) werden wohl so schnell nicht im selben Team spielen.  © Picture Point / Roger Petzsche

Wie die "Bild" berichtet, habe es am Dienstagabend noch einen letzten Kontakt zwischen dem VfL Wolfsburg und den Sachsen gegeben.

Das Ergebnis: Wie sich in den letzten Tagen bereits angedeutet hat, bleibt der Franzose bei den Niedersachsen.

Es ist das Ende eines monatelangen Tauziehens. Der Vizemeister der vergangenen Bundesligasaison hatte zwei Millionen-Offerten für den Innenverteidiger abgegeben. Doch die Wölfe waren weder mit 20, noch mit 23 Millionen Euro zufrieden.

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Viel mehr gab man dem Spieler das Gefühl, dass er beim Champions-League-Teilnehmer gebraucht werde - so ging er beispielsweise beim Test gegen Erzgebirge Aue als Kapitän aufs Feld. Und das, obwohl der 21-Jährige wenige Wochen zuvor offenbar den Verantwortlichen mitgeteilt hatte, dass er den Verein gerne verlassen wollen würde.

Nun also die Kehrtwende. VfL-Sportdirektor Marcel Schäfer (37): "Lacroix ist Spieler des VfL Wolfsburg."

Wie sieht die Alternative für RB Leipzig aus?

Nun da der Deal endgültig geplatzt ist, wird es spannend zu sehen sein, wie die Roten Bullen ihre Hintermannschaft gestalten werden. Marcel Halstenberg (29) galt in den letzten Wochen lange als Wechselkandidat und wurde mit Borussia Dortmund in Verbindung gebracht. Gut möglich also, dass sich der Wechsel inzwischen erledigt hat.

Allerdings gab es im Falle einer möglichen Absage der Wölfe auch Alternativen auf dem Transfermarkt. So tauchte zuletzt der Name Alfonso Pedraza (25) vom FC Villarreal in der Gerüchteküche auf. Aufgrund des ligainternen Financial Fairplay in Spanien, wäre er offenbar im Vergleich zu Lacroix deutlich kostengünstiger zu haben. Villareal möchte demnach gern ein paar Spieler loswerden.

Man darf gespannt sein, welchen Namen die Sachsen letztendlich aus dem Hut zaubern werden.

Titelfoto: Picture Point / Roger Petzsche

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