Trainingsfrust bei RB Leipzig: Nkunku haut einfach ab - Mukiele verletzt

Leipzig - Wieder Unruhe bei RB Leipzig! Beim Training am Mittwoch am Cottaweg war offenbar ordentlich Feuer drin. Leider nicht nur im positiven Sinne.

Nordi Mukiele (23,l.) und Christopher Nkunku (23) standen am Mittwochnachmittag im Fokus des Trainings. Leider aus unterschiedlich negativen Gründen.
Nordi Mukiele (23,l.) und Christopher Nkunku (23) standen am Mittwochnachmittag im Fokus des Trainings. Leider aus unterschiedlich negativen Gründen.  © Picture Point / Gabor Krieg

Wie "Bild" berichtet, stand dabei besonders der aktuelle Topscorer Christopher Nkunku (23) im Mittelpunkt der Aufregung.

Nach einem Foul im Trainingsspiel soll Jesse Marsch (47), der während der Partie als Schiedsrichter fungierte, die Szene nicht abgepfiffen haben.

Das soll den Franzosen so aufgeregt haben, dass er mit schmerzendem Knöchel einfach in die Kabine abgedampft ist - ohne die Erlaubnis des Trainers! Marsch soll ihm sogar noch hinterhergerufen haben, während Nkunkus Mitspieler offenbar nur mit dem Kopf schütteln konnten.

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Die Frage ist jetzt: Hat das Verhalten des 23-Jährigen Konsequenzen für das Spiel am Samstag in Freiburg (15.30 Uhr/Sky)?

Nicht ausgeschlossen. Auch, wenn es nach der Aufregung noch eine Aussprache zwischen Trainer und Spieler gegeben haben soll.

Auch ein anderer Franzose machte am Mittwochnachmittag negativ auf sich aufmerksam. Nordi Mukiele (23) blieb im Rasen hängen und knickte mit dem rechten Knöchel um: Trainingsabbruch! Einer ersten Diagnose zufolge scheint strukturell aber nichts kaputt zu sein.

Ansonsten fiel weiterhin die Abstinenz von Mittelfeldstratege Kevin Kampl (31) auf, der wegen eines Infekts passen musste. Das hielt ihn allerdings nicht davon ab, im "Kicker"-Interview darauf aufmerksam zu machen, dass die Saison noch lang sei und trotz Punkterückstand in der Liga noch alles drin ist:

"Klar haben wir nicht so viele Punkte, wie wir uns das gewünscht hätten. Aber wir hatten einen größeren Umbruch – und das kann sofort funktionieren, aber eben auch dauern. Wir verfallen nicht in Panik", so der 31-Jährige.

Besondere Geste: Das Training am Cottaweg fand am Mittwoch ausschließlich vor Fans mit Behinderung statt. Mit den insgesamt 230 Gästen machte die Mannschaft sogar ein Gruppenfoto und gab Autogramme. Tolle Aktion!

Titelfoto: Picture Point / Gabor Krieg

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