Transferrennen noch nicht vorbei? RB Leipzig will Adeyemi nach Sachsen locken

Leipzig - Über kaum einen Stürmer wird aktuell so viel diskutiert wie über Red Bull Salzburgs Karim Adeyemi (19). Der Nationalspieler ist nach reihenweise überzeugenden Auftritten europaweit begehrt. Schon in der kommenden Saison will er aus Österreich weg. Doch vielleicht bleibt das Top-Talent noch länger in der Bullen-Familie?

Karim Adeyemi (19) ist aktuell auch erfolgreich in der Champions League unterwegs. In Gruppe G belegt man aktuell den ersten Platz.
Karim Adeyemi (19) ist aktuell auch erfolgreich in der Champions League unterwegs. In Gruppe G belegt man aktuell den ersten Platz.  © Krugfoto/APA/dpa

Das würde zumindest RB Leipzigs Trainer Jesse Marsch (47) freuen. Der machte vor dem Spiel am vergangenen Samstag gegen Borussia Dortmund (2:1) klar, dass man sich Adeyemis Zukunft durchaus in Sachsen vorstellen könnte.

"Möchten wir diesen Jungen gern in Leipzig haben? Yes, yes!", so der Coach, der noch extrem viel Möglichkeiten in der Entwicklung des 19-Jährigen sieht.

"Karim ist ein großer Potenzial-Spieler, er zeigt momentan erst 20 Prozent seines Potenzials. Das sagt viel über ihn aus. Er ist überragend im letzten Drittel, hat so viel Schnelligkeit und ist in der letzten Aktion immer gefährlich."

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Was pro RB spricht: Spieler und Trainer kennen sich aus der gemeinsamen Zeit in Salzburg sehr gut. Marsch spricht von "einer ähnlichen Beziehung zu ihm" wie zu Dominik Szoboszlai (21), der inzwischen bekanntlich ja auch erfolgreich für den Bundesligisten kickt.

Wo der Angreifer selbst seine Zukunft sieht? Scheinbar irgendwann erneut beim FC Bayern München, der aber beim Transferpoker in der kommenden Saison fast schon ausgestiegen ist. Viel mehr wird der Bulle mit Paris Saint-Germain und der Dortmunder Borussia in Verbindung gebracht.

Daran scheint der 19-Jährige aber aktuell keinen Gedanken zu verschwenden: "Mein Kopf ist absolut bei Salzburg. Mir steht gerade Rot und Weiß gut. Ich fühle mich hier wohl und genieße den Moment."

Rot und Weiß könnte er allerdings auch beim Vizemeister der Bundesliga tragen. Marsch: "Er hat eine unglaubliche Zukunft vor sich, lasst uns sehen, was passiert."

Titelfoto: Krugfoto/APA/dpa

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