Zum dritten Mal RB Leipzig: Letzte Chance für Ademola Lookman!

Leipzig - Alle guten Dinge sind Drei? Ademola Lookman (23) ist zurück bei RB Leipzig. Geht es nach den Verantwortlichen und dem Spieler selbst, soll es dieses Mal langfristig klappen!

Ademola Lookman (23) trainierte am Mittwoch mit der Mannschaft mit. So richtig schien er noch nicht wieder angekommen zu sein.
Ademola Lookman (23) trainierte am Mittwoch mit der Mannschaft mit. So richtig schien er noch nicht wieder angekommen zu sein.  © Picture Point / Gabor Krieg

Im Grunde genommen ist es gar nicht so einfach zu resümieren, was bei der Personalie alles schieflief.

2018 kam der 23-Jährige nach großen Überlegungen als Last-Minute-Leihe vom Premier-League-Klub FC Everton. Unter dem damaligen Bullen-Coach Ralph Hasenhüttl (53), schoss der Engländer immerhin in elf Spielen fünf Tore.

Viele gingen danach von einer festen Verpflichtung aus. Doch der Transfer scheiterte an der Ablöseforderung des Leihvereins. Lookman musste zurück, kam beim FC Everton aber nicht mehr ganz in Tritt.

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Plötzlich war man dann auch bereit, mit RB Leipzig bezüglich der geforderten Summe noch einmal zu diskutieren. 18 Millionen Euro legten die Sachsen schließlich auf den Tisch, um die Offensivkraft für den neuen Trainer Julian Nagelsmann (33) bereit zu machen.

Doch der hatte für den Engländer leider wenig Verwendung. Mehr oder weniger bereits als Flop abgestempelt, wurde der 23-Jährige schließlich an den FC Fulham verliehen.

Im Sommer endete der Trip zurück auf die Insel. Jetzt ist die Frage: Wie geht es weiter?

Neue Chance für Lookman unter RB Leipzigs Trainer Jesse Marsch?

Beim Training am Mittwoch konnte sich Lookman vor seinem neuen Coach Jesse Marsch (47) das erste Mal richtig beweisen. Das Abschlussspiel machte jedoch deutlich, dass es wohl ein bisschen Zeit braucht, bis der Engländer seine Rolle in Leipzig wieder findet. Oft stand er auf dem rechten Flügel allein da, wirkte etwas verloren.

"Für einen Spieler ist es oft nicht einfach, wenn die Situation wie bei ihm nicht ganz klar ist. Es ist jetzt mein Job, ein angenehmes Umfeld für ihn zu schaffen, damit er beste Leistungen abliefern kann", sagte Marsch gegenüber der "Bild"-Zeitung.

Lange sollte sich der offensive Flitzer allerdings nicht Zeit lassen. Mehr als einen dritten Versuch wird es nicht geben und die Konkurrenz ist nicht gerade kleiner geworden. Marsch: "Klar ist aber auch: Wir haben viele gute Spieler."

Titelfoto: Picture Point / Gabor Krieg

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