Freiburg-Coach Streich verurteilt geplatzte Super League: "Fanal an absurden Vorstellungen"

Freiburg - Obwohl die Pläne für die europäische Super League als gescheitert gelten, rechnet Freiburgs Trainer Christian Streich (55), dass das Thema damit nicht grundsätzlich beendet ist.

Christian Streich (55), Trainer des SC Freiburg, verurteilte die geplatzte Super League aufs Schärfste.
Christian Streich (55), Trainer des SC Freiburg, verurteilte die geplatzte Super League aufs Schärfste.  © Torsten Silz/dpa

"Es heißt, sich in Zukunft dagegen zu wehren", sagte der Coach des badischen Fußball-Bundesligisten am Donnerstag, "das war ein Fanal, was da gesandt wurde an vollständig absurden Vorstellungen und Verdrehungen der Tatsachen. Es wurde ja so dargestellt, als soll der Fußball damit gerettet werden, das ist fast schon ein Hohn."

Auch in Bezug auf die Reform der Champions League erklärte Streich, dass es einen Druck gebe "von Vereinen, die sich fast ausschließlich als Wirtschaftskraft wahrnehmen, auch wenn sie den Fußball gewissermaßen vorne dran stellen".

Die sportliche Qualifikation und der sportliche Wettbewerb müsse aber das entscheidende und wichtigste Kriterium bleiben.

"Es ist eine Kunst, den Kommerz nicht zu groß werden zu lassen und trotzdem dem gerecht zu werden, dass ganz viele Leute dadurch ernährt werden", sagte Streich.

Titelfoto: Torsten Silz/dpa

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