Trotz Corona: Freiburgs Coach Christian Streich eskaliert bei Jubel nach Sieg über Gladbach völlig

Freiburg - Christian Streich (54) ist bekannt für seine Emotionen. Beim 1:0-Sieg des Fußball-Bundesligisten SC Freiburg gegen Borussia Mönchengladbach tigerte der Badener wieder eifrig durch seine Coaching-Zone. 

In der Partie gegen Borussia Mönchengladbach: Freiburgs Trainer Christian Streich gibt Anweisungen.
In der Partie gegen Borussia Mönchengladbach: Freiburgs Trainer Christian Streich gibt Anweisungen.  © Ronald Wittek/epa/Pool/dpa

"Ich habe heute alles gegeben", sagte Streich nach der Partie und feierte den Klassenerhalt, den der SC mit 41 Punkten nach 30 Partien nun sicher haben sollte. 

So brachen bei ihm nach Abpfiff alle Dämme und er umarmte einen nach dem anderen. 

Einem SC-Mitarbeiter schlug er vor lauter Ekstase sogar ins Gesicht. 

Aber was soll's, kann ja vor lauter Emotionen nach einem Sieg gegen einen Champions-League-Kandidaten schon Mal vorkommen. 

Allerdings: Mit Corona-bewusstem Verhalten hatte der Jubel nichts zu tun. 

So schrieb einer auf Twitter: "In Zeiten von Covid-19 keine gute Idee, das wird er 15 Minuten später auch selbst gewusst haben. Aber so ist Streich: engagiert bis in die Haarspitzen, emotional und trotz dieses Fauxpas ein super Typ!" 

Ein anderer kommentierte die Aktion folgendermaßen: "Ich mag ja Christian Streich und seine Emotionen, aber bitte was war das nach dem Abpfiff? Corona-Regelkonform mit der DFL war das sicher nicht."  

So richtig übel nahm es ihm aber kaum einer. 

Sportkommentator Benni Zander twitterte zum Beispiel: "Die Reaktion von Christian Streich gestern nach Abpfiff ist mit Abstand das Beste, was das Jahr 2020 bislang zu bieten hatte." 

Titelfoto: Ronald Wittek/epa/Pool/dpa

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