SC Freiburg in der Bundesliga-Vorschau: Wie verkraftet der SCF den Aderlass?

Freiburg - Diese Abgänge wiegen schwer! Der SC Freiburg muss den Verlust von gleich drei Leistungsträgern hinnehmen. Gelingt den Breisgauern dennoch eine sorgenfreie Saison? Alles dazu in der TAG24-Bundesliga-Vorschau.

Baptiste Santamaria ist der Top Transfer des SC Freiburg

Zehn Millionen Euro teuer! Der Sport-Club hat das defensive Mittelfeld mit einem vielversprechenden Akteur aus Frankreich verstärkt: Baptiste Santamaria (25) kam vom SCO Angers und ist laut dem kicker der neue Rekordeinkauf der Breisgauer.

Das Geld scheint gut angelegt zu sein. Sportdirektor Klemens Hartenbach meinte zu dem Transfer vielsagend: "Mit seiner spektakulär unspektakulären Herangehensweise auf dem Platz wird er unserem Spiel die nötige Balance und Stabilität geben."

Der Sechser kommt mit der Erfahrung von 137 Einsätzen (zwei Tore, eine Vorlage) in der ersten und 90 Partien (14 Treffer, drei Assists) in der zweiten französischen Liga nach Freiburg. In der laufenden Ligue-1-Saison war er unumstrittener Stammspieler seiner Mannschaft und stand in allen drei Begegnungen über die gesamten 90 Minuten auf dem Platz. 

Der Sport-Club ist für Santamaria die erste Station im Ausland. Da er voll im Saft steht, ist er vermutlich schon für das erste Bundesliga-Duell der Saison gegen den VfB Stuttgart am Samstag (15.30 Uhr) eine Option. Es ist davon auszugehen, dass der ehemalige französische U20-Nationalspieler unter Trainer Christian Streich gesetzt sein wird. 

Baptiste Santamaria (r.) ist der neue Rekordeinkauf des SC Freiburg. Er soll dem defensiven Mittelfeld Stabilität und Struktur verleihen.
Baptiste Santamaria (r.) ist der neue Rekordeinkauf des SC Freiburg. Er soll dem defensiven Mittelfeld Stabilität und Struktur verleihen.  © imago images / PanoramiC

Guus Til, Benjamin Uphoff und Florian Müller sind die weiteren Neuzugänge des SC Freiburg

Mit Ermedin Demirovic (22) wechselte zudem ein veranlagter Mittelstürmer vom spanischen Erstligisten Deportivo Alavés für die Ablösesumme von 3,7 Millionen Euro in den Breisgau. Seinen Durchbruch feierte er in der vergangenen Saison in der Schweiz beim FC St. Gallen (28 Spiele, 14 Tore, sieben Vorlagen), wo er den nächsten Entwicklungsschritt ging. Der 1,85 Meter große Mittelstürmer ist kaltschnäuziger vor dem gegnerischen Kasten geworden und hat sich mittlerweile an die höhere Intensität im Profifußball gewöhnt.

Dass der gebürtige Hamburger mit bosnischen Wurzeln die Anlagen dazu hat, war schon in seiner Jugendzeit bei RB Leipzig ersichtlich. So führte er unter anderem die U19 als Kapitän aufs Feld. Aus dieser Mannschaft sind mittlerweile sage und schreibe zehn (!) Akteure zu Profis herangereift, dazu spielen zwei Kicker in der Regionalliga! Nun darf er sein sportliches Können in Freiburg unter Beweis stellen. 

Darüber hinaus schlossen sich Mittelfeldspieler Guus Til (22) und die beiden Keeper Benjamin Uphoff (27) sowie Florian Müller (22) den Breisgauern als weitere externe Neuzugänge an. 

Erstgenannter kam für eine Leihgebühr von 450.000 Euro vom russischen Traditionsverein Spartak Moskau. Der einmalige niederländische Nationalspieler, der in Sambia geboren wurde, ist im offensiven Mittelfeldzentrum zu Hause. Momentan fällt der 1,86 Meter große Kicker allerdings mit einer Bänderverletzung aus und verpasst deshalb wahrscheinlich den Saisonstart.

Uphoff kam hingegen ablösefrei von Zweitligist Karlsruher SC, wo er Stammkeeper war. Er soll Druck auf Mark Flekken (27) ausüben, der die Nummer eins werden sollte. Beim Warmmachen vor dem DFB-Pokalspiel beim SV Waldhof Mannheim (2:1) verletzte er sich allerdings am Ellenbogen und fällt erst einmal auf unbestimmte Zeit aus. Es könnte also die Stunde von Uphoff schlagen. Gegen Mannheim zeigte er eine gute Leistung.

Dazu wurde auch noch Müller vom 1. FSV Mainz 05 geholt. Dort hatte er das Torwartduell um die Nummer eins im Kasten gegen Robin Zentner (25) verloren, weshalb sich sein Abgang abgezeichnet hatte. Nun will er sich gegen Uphoff und Flekken durchsetzen. Die haben aber beide ihre Qualitäten, weshalb der Dreikampf viel Spannung verspricht.

Davon abgesehen setzt der SC bisher lediglich auf Leih-Rückkehrer. Offensiv-Wirbelwind Woo-yeong Jeong (20) kehrte nach gewonnener Drittliga-Meisterschaft vom FC Bayern München II wieder und durfte im Pokal direkt von Beginn an ran. Auch Innenverteidiger Keven Schlotterbeck (23; vom 1. FC Union Berlin) und der rechte Flügelspieler Mohamed Dräger (23; vom SC Paderborn 07) sind wieder zurück im Breisgau. Beide dürften Alternativen für den Kader sein.

Davon ist bei Schlussmann Constantin Frommann (22; von der SG Sonnenhof Großaspach) und Marco Terrazzino (29; von der SG Dynamo Dresden) nicht auszugehen. Beiden würden bei einem entsprechenden Angebot wohl keine Steine in den Weg gelegt werden.

Es ist davon auszugehen, dass Freiburg hier noch etwas tun wird. Aktuell ist unter anderem Jae-sung Lee, der bei Holstein Kiel eine herausragende Zweitliga-Saison spielte, im Gespräch.

Ermedin Demirovic (2.v.l.) für den SC Freiburg im Testspieleinsatz gegen seine ehemaligen Teamkollegen vom FC St. Gallen. Er soll den Konkurrenzkampf im Mittelsturm beleben.
Ermedin Demirovic (2.v.l.) für den SC Freiburg im Testspieleinsatz gegen seine ehemaligen Teamkollegen vom FC St. Gallen. Er soll den Konkurrenzkampf im Mittelsturm beleben.  © Gian Ehrenzeller/KEYSTONE/dpa

Luca Waldschmidt, Alexander Schwolow und Robin Koch sind die Abgänge des SC Freiburg

Was für ein Aderlass! Freiburg ließ gleich drei Leistungsträger ziehen. Allen voran den deutsche Nationalspieler Luca Waldschmidt (24), der sich nach zwei Jahren in Freiburg dem portugiesischen Spitzenverein Benfica Lissabon für eine Ablösesumme von 15 Millionen Euro anschloss. Nach 56 Einsätzen, 17 Toren und sechs Vorlagen für den SC versucht der vielseitig einsetzbare Offensivmann mit dem wuchtigen Schuss sein sportliches Glück nun erstmals im Ausland. Bitter: in der 3. Runde der Champions-League-Qualifikation saß er 90 Minuten nur auf der Bank und musste tatenlos mitansehen, wie sein neues Team bei PAOK Saloniki ausschied (1:2).

Ebenfalls erstmals in einem anderen Land spielt nun Robin Koch (24), den der SC nach drei Jahren für 13 Millionen Euro zum Premier-League-Aufsteiger Leeds United ziehen ließ. Der deutsche Nationalverteidiger sah allerdings am 1. Spieltag gegen den FC Liverpool (3:4) mehrfach nicht gut aus. Der Innenverteidiger hat zwar alle Anlagen, um sich dort auf Dauer durchzusetzen, muss dafür allerdings die individuellen Fehler, die er auch in Freiburg einstreute, abstellen. 

Schwer wiegt zudem der Abgang von Stammkeeper Alexander Schwolow (28), der sich nach insgesamt elf Jahren in Freiburg und 166 Einsätzen für die erste Mannschaft für eine Ablöse von acht Millionen Euro Hertha BSC anschloss und dort beim Pokalaus (4:5 bei Eintracht Braunschweig) ebenfalls keinen guten Tag erwischte. 

Dazu verließ auch Pascal Stenzel (24) den Verein, nachdem er in der Vorsaison bereits an den VfB Stuttgart ausgeliehen war. Für 1,3 Millionen Euro Ablöse schloss sich der Rechtsverteidiger jetzt endgültig den Schwaben an. Gleiches gilt für den verdienten Mittelfeldspieler Jérôme Gondorf (32), der erst für ein Jahr an den Karlsruher SC ausgeliehen war und nun für 500.000 Euro Ablöse dauerhaft zu den Badenern wechselte.

Außerdem ging Yoric Ravet (30) ablösefrei in seine französische Heimat und schloss sich Zweitligist Grenoble Foot 38 an. Ebenfalls ziehen ließ man Christoph Daferner (22; Dresden) und den ehemaligen Kapitän Mike Frantz (33), der nach sechs Jahren und 162 Einsätzen (13 Tore, 15 Vorlagen) nun bei Hannover 96 in der 2. Bundesliga Führungsaufgaben übernehmen soll.

Überdies wurden Linksverteidiger Chima Okoroji (23; Paderborn), Offensivspieler Brandon Borrello (25; Fortuna Düsseldorf) und Innenvertdidiger Nico Schlotterbeck (20), der es seinem Bruder nachmacht und für Union spielt, verliehen. Letzterer schoss die Eisernen mit seinem herrlichen Seitfallzieher im DFB-Pokal beim KSC in die nächste Runde.

Eventuell tut sich hier noch etwas, wenn Spieler wie Terrazzino, Frommann oder Niclas Thiede, die hinten dran sind, ein passendes Angebot bekommen. 

Von links nach rechts: Mit Alexander Schwolow, Robin Koch und Luca Waldschmidt verließen den SC Freiburg drei tragende Säulen.
Von links nach rechts: Mit Alexander Schwolow, Robin Koch und Luca Waldschmidt verließen den SC Freiburg drei tragende Säulen.  © Patrick Seeger/dpa

So tickt Freiburg-Trainer Christian Streich

Er ist einer der beliebtesten deutschen Trainer! Christian Streich (55) ist authentisch, verstellt sich in Interviews sowie auf Pressekonferenzen nicht und spricht als gebildeter sowie reflektierter Mensch auch Probleme außerhalb des Fußballs klar und zugleich sachlich an, wenn er danach gefragt wird.

Bei Spielen seiner Mannschaft gleicht er an der Seitenlinie mitunter einem Vulkan, der immer wieder explodiert - die Emotionen müssen beim Vereinsurgestein raus! Streich lebt seinen Klub, für den er seit 1995 als Trainer tätig ist, nämlich. In der Saison 1987/88 spielte er zudem schon für Freiburg in der2. Liga (23 Einsätze, zwei Tore). 

Als Coach trainierte er anfangs im Jugendbereich, ehe er dann für 15 (!) Jahre die U19-Bundesliga-Mannschaft weiterentwickelte, mit der er in dieser Alterskategorie dreimal den Pokal holte und einmal Meister wurde. Mittendrin, 2007, wurde er zum Co-Trainer der Profimannschaft ernannt, ehe er am 29. Dezember 2011 das Amt als hauptverantwortlicher Übungsleiter übernahm und seitdem innehat.

Streich ist ein zutiefst menschlicher Coach, der seine Spieler auch deshalb erreicht, entwickelt und zu Bestleistungen pusht. Trotz vergleichsweise geringer Mittel hielt er mit seinem Verein bis auf eine Ausnahme immer die Klasse. Diesen Betriebsunfall machte er mit seiner Truppe schnell wieder wett und stieg als überlegener Zweitliga-Meister 2016 direkt wieder in die Bundesliga auf.  

Seitdem hält man sich in Deutschlands Fußball-Eliteklasse und verpasste in der Vorsaison nur knapp die Europa-League-Qualifikation. Nun muss Streich einen mittelschweren Umbruch moderieren. Auch das ist ihm zuzutrauen. 

Christian Streich ist einer der beliebtesten deutschen Trainer. Da er zutiefst menschlich ist, folgen ihm auch seine Spieler.
Christian Streich ist einer der beliebtesten deutschen Trainer. Da er zutiefst menschlich ist, folgen ihm auch seine Spieler.  © Philipp von Ditfurth/dpa

Vorbereitung und Form des SC Freiburg

Gute Vorbereitung, schwache Chancenverwertung im Pokal! Im ersten Testspiel gegen Zweitligist Karlsruher SC gab es ein 1:1-Unentschieden. Gegen den österreichischen Zweitligisten FC Dornbirn wurde dann aber gleich mit 8:1 gewonnen. Danach schlug man den Schweizer Erstligisten St. Gallen in 120 Minuten mit 3:1. Anschließend siegte der Sport-Club mit 4:1 gegen den polnischen Erstligisten Górnik Zabrze, ehe es gegen Zweitligist SV Sandhausen ein 1:1 gab.

Im Pokal war Freiburg in Mannheim dann eigentlich klar überlegen, verpasste es aber, den Sack zuzumachen, kassierte den Ausgleich und schwamm einige Minuten. Es spricht allerdings für die Mannschaft, dass sie noch in der regulären Zeit zurückschlug und am Ende verdient mit 2:1 gewann.

Der Vorbereitung nach zu urteilen befindet sich der SCF also in guter Verfassung und geht mit Selbstvertrauen in das badische Duell am 1. Spieltag mit Aufsteiger Stuttgart.

Jonathan Schmid (l.) erlöste den SC Freiburg im Pokal beim SV Waldhof Mannheim mit diesem siegbringenden Schuss, der zum 2:1 für die Breisgauer im Kasten der Hausherren einschlug.
Jonathan Schmid (l.) erlöste den SC Freiburg im Pokal beim SV Waldhof Mannheim mit diesem siegbringenden Schuss, der zum 2:1 für die Breisgauer im Kasten der Hausherren einschlug.  © Uwe Anspach/dpa

Saisonziel des SC Freiburg

Erst einmal der Klassenerhalt! Das dürfte allerdings nur ein Minimalziel sein. Denn im Idealfall spielt der Sport-Club erneut eine ruhige Saison.

So ein harter Kampf wie in dieser Szene für Vincenzo Grifo (M.) soll es für den SC Freiburg in dieser Saison nicht werden.
So ein harter Kampf wie in dieser Szene für Vincenzo Grifo (M.) soll es für den SC Freiburg in dieser Saison nicht werden.  © Uwe Anspach/dpa

TAG24-Prognose zum SC Freiburg

Trotz der Abgänge ist der Freiburger Kader weiterhin gut besetzt. Im Tor streiten sich nach dem Abgang von Stammkeeper Schwolow mit Flekken, der bis zu seiner Ellenbogenverletzung eigentlich als Nummer eins in die Saison gehen sollte, Müller, der mit großen Ambitionen kommt und Uphoff, der seine Qualitäten in der vergangenen Saison und im Pokal unter Beweis stellte, um den vakanten Posten. Wer hier das Rennen macht, ist nur schwer zu sagen, weil alle drei Schlussleute ihre Qualitäten haben. Thiede und Frommann bleibt für Spielpraxis nur die eigene U23 oder ein Wechsel zu einem anderen Verein.

Als Rechtsverteidiger ist der dynamische Führungsspieler Jonathan Schmid (30) gesetzt, der Freiburg im Pokal zum Sieg schoss. Dräger und Lukas Kübler (28) müssen sich im Training und vielleicht auch über Einwechslungen für mehr als nur einen Kaderplatz empfehlen. 

Im Zentrum liegen die Konkurrenten leistungsmäßig enger zusammen. Hier begannen gegen Mannheim Philipp Lienhart (24) und Dominique Heintz (27), die momentan auch gut harmonieren. Doch gerade Rückkehrer Schlotterbeck sitzt ihnen im Nacken. Manuel Gulde (29) ist ein zuverlässiger vierter Mann, den Streich bedenkenlos immer reinwerfen kann. 

Auf der linken Defensivseite führt kein Weg an Kapitän Christian Günter (27) vorbei, der Streichs verlängerter Arm auf dem Platz ist. Das Eigengewächs hat bisher 258 Spiele für die Profis absolviert, vier Tore erzielt und 31 Treffer direkt vorbereitet. Mit seiner Dynamik, Schusstechnik, Lauf- und Kampfstärke ist er dafür auch der ideale Mann. In der Saison 2019/20 überragte er und zählte in der Bundesliga zu den stärksten Akteuren auf seiner Position. Deshalb bleibt dem talentierten Luca Itter (21) nur die Rolle des Herausforderers. 

Im Mittelfeldzentrum ist Rekordzugang Santamaria gesetzt. Zuvor teilten sich in Mannheim mit Yannik Keitel (20) und Carlo Boukhalfa (21) gleich zwei Kicker aus dem eigenen Nachwuchs die Spielzeit. Santamarias Nebenmann wird vermutlich der ebenfalls unauffällige, aber solide Nicolas Höfler (30) sein. 

Mit Janik Haberer (26), den eine Sprunggelenksverletzung plagt und Lino Tempelmann (21), der einen Sehnenanriss hat, fehlen gleich zwei Spieler verletzungsbedingt. Auch Til kann hier spielen, ist aber eigentlich offensiver einzuordnen. Amir Abrashi (30) ist eine weitere Alternative. 

Auf den offensiven Außenbahnen ist das Gedränge noch größer. Mit Chang-hoon Kwon (26), Vincenzo Grifo (27) und dem Gewinner der Vorbereitung, Jeong, verfügt Freiburg über gleich drei starke Leute, die ihren Gegnern Knoten in die Beine spielen können. Eventuell kommen sogar - wie im Pokal - alle drei zum Einsatz, weil sie sich in sehr guter Form befinden und darüber hinaus auch noch variabel einsetzbar sind. Ebenfalls nicht abschreiben darf man Roland Sallai (23), von dem Streich viel hält, weshalb möglich ist, dass er in Stuttgart beginnt. Florian Kath (25) und Marco Terrazzino (29) haben das Nachsehen. Auf diesen Positionen dürfte der Freiburger Coach regelmäßig wechseln.  

Auch im Mittelsturm hat Freiburg einige gute Akteure. Allen voran der erfahrene Torjäger Nils Petersen (31), der von enormer Wichtigkeit ist. Doch auch Lucas Höler (26), der sich in der vergangenen Saison erkennbar weiterentwickelte und Neuzugang Demirovic haben Klasse. Hier entscheiden Nuancen. Vermutlich wird Streich je nach Gegner das ein oder andere Mal rotieren. Denn Kwon und Jeong können hier als hängende Spitze agieren.

Vielleicht erreicht der SC Freiburg erneut einen einstelligen Tabellenplatz. Sollte die Konkurrenz wieder patzen und beim SCF alles glatt laufen, ist eventuell sogar eine noch bessere Platzierung drin.
Vielleicht erreicht der SC Freiburg erneut einen einstelligen Tabellenplatz. Sollte die Konkurrenz wieder patzen und beim SCF alles glatt laufen, ist eventuell sogar eine noch bessere Platzierung drin.  © Uwe Anspach/dpa

Dieser Kader verdeutlicht trotz der schwerwiegenden Abgänge: Freiburg ist sehr gut für eine weitere ruhige Saison im Liga-Mittelfeld gerüstet. Läuft alles optimal und patzt die Konkurrenz, schielt man vielleicht sogar noch ein Stückchen weiter nach oben. 

Denn dass im Breisgau in Ruhe gearbeitet werden kann und der Verein genau weiß, wo er herkommt und über welche (finanziellen) Mittel er verfügt, trägt viel dazu bei, dass auch die Mannschaft eine zusammengewachsene Truppe mit einem bodenständigen Trainer ist, die sich mit dem Standort Freiburg identifiziert. 

All das dürfte dazu führen, dass der SC in dieser Saison erneut nicht in Abstiegsgefahr geraten wird.

Titelfoto: Uwe Anspach/Philipp von Ditfurth/dpa

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