384 Minuten ohne Tor: Dynamos Sturmflaute trotz Experimenten nicht beendet

Dresden - 384 Minuten ist Dynamo nun schon ohne eigenes Tor. Die Flaute kommt zur Unzeit. Im Februar und Anfang März alles in Grund und Boden geballert, fehlt es jetzt. Auch verschiedene personelle Experimente brachten beim 0:2 in Unterhaching nicht den gewünschten Erfolg.

Die Riesenchance für Marvin Stefaniak (3.v.l.), aber Hachings Keeper Jo Coppens kann den Ball mit dem Fuß am Tor vorbeilenken.
Die Riesenchance für Marvin Stefaniak (3.v.l.), aber Hachings Keeper Jo Coppens kann den Ball mit dem Fuß am Tor vorbeilenken.  © picture point/Sven Sonntag

Überraschenderweise begannen Christoph Daferner und Agyemang Diawusie im Sturm, dahinter agierte Marvin Stefaniak. Hätte der nach 15 Minuten seine 100-Prozentige genutzt, würden die Texte hier vermutlich anders ausfallen. Aber Fußall ist kein Konjunktiv-Sport. In Durchgang zwei stand das Sturmduo unter der Dusche, Pascal Sohm und Luka Stor kamen, später auch Heinz Mörschel.

Warum? "Nach Rostock war ich nicht zufrieden", sagte Trainer Markus Kauczinski: "Deswegen habe ich Jungs eine Chance gegeben, die sich aufgedrängt haben, wie Marvin Stefaniak oder ,Agy'. Ich habe den Jungs gezeigt, ihr seid dran, wenn die anderen nicht abliefern, dann ist es ein offener Kampf."

Der Coach hatte das Gefühl, immer mit den gleichen elf Spielern kommt er nicht durch. Er fand die Startelf für Unterhaching am besten, korrigierte sich aber zur Pause wieder. "Ich war mit dem Spiel von Chris nicht zufrieden, mit ,Agy' zusammen. Er wirkte nicht so frisch. Ich wollt einen neuen Reiz", sagte er darauf angesprochen.

Fakt ist: Die Rochaden haben nichts gebracht, eher verunsichert. Und das zur Unzeit.

Titelfoto: picture point/Sven Sonntag

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