Aus von Dynamo-Linksverteidiger Giorbelidze war Schlüsselszene der Partie!

Dresden - Dynamo Dresdens Coach Alexander Schmidt (53) hatte nach dem 1:3 beim SSV Jahn Regensburg die Sekunden vor dem zweiten Gegentor (80.) als Knackpunkt der Partie ausgemacht.

Guram Giorbelidze (25) musste nach 75 Minuten mit Krämpfen ausgewechselt werden.
Guram Giorbelidze (25) musste nach 75 Minuten mit Krämpfen ausgewechselt werden.  © imago images/Jan Hübner

Die Szenen vor der unheilvollen Ecke. Er wollte Pascal Sohm (30) einwechseln, um dem eigenen Spiel die Körpergröße zu geben. Und dann verletzte sich Guram Giorbelidze (25).

Jahn-Coach Mersad Selimbegovic (39) brachte nach 75 Minuten die Hünen Kaan Caliskaner (22, 1,92 Meter), Joel Zwarts (22, 1,90 Meter) und dazu noch Charalampos Makridis (25).

Er reagierte mit Größe auf die Dominanz der Dresdner in Durchgang zwei. Schmidt hielt dagegen.

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"Ich wollte Pascal Sohm einwechseln, der groß und kopfballstark ist, um die befürchteten Standards besser zu verteidigen. In dem Moment fällt mir Giorbelidze aus. Ich musste mit Chris Löwe einen kleineren Spieler bringen, um ihn 1:1 zu ersetzen", so Schmidt.

Der Wechsel passierte genau in dem Moment, als die Ecke bevorstand. "Wir haben die Spieler zugeordnet. Der Eckball war paar Sekunden später. Die Zuordnung zur Nummer 10 hat dann halt in dem Moment einen Tick zu lange gedauert. Das war die Schlüsselszene", so Schmidt zum vorentscheidenden 1:2, das Caliskaner erzielte.

Dresden bekam keine Chance mehr, Luft zu holen und nochmal auf den Ausgleich zu gehen. Regensburg wusch 120 Sekunden später mit dem nächsten Joker, Makridis, nach: "Das war dann viel zu billig. Das geht einfach nicht, dass wir das so verteidigen", ärgerte sich Schmidt.

Titelfoto: imago images/Jan Hübner

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