Benny Kirsten versteigert Minge-Jeansjacke! Karriere-Zukunft steht in den Sternen

Dresden - Ex-Dynamo-Keeper Benny Kirsten hat eine Minge-Jeansjacke abbekommen und versteigert diese nun auf ebay für gute Zwecke. Das Geld fließt in die Kirsten-Stiftung. Bis Freitag läuft die Auktion, das letzte Gebot steht derzeit bei 1710 Euro!

Benny Kirsten mit der Minge-Jeansjacke. Er versteigert sie zu Gunsten der Kirsten-Stiftung.
Benny Kirsten mit der Minge-Jeansjacke. Er versteigert sie zu Gunsten der Kirsten-Stiftung.  © privat

Zum Abschied von Sportchef Ralf Minge am 28. Juni zum letzten Saisonspiel gegen Osnabrück hatten die Spieler diese Jeansjacken getragen, das Markenzeichen des 59-Jährigen. Auf dem Rücken ist sein Konterfei abgebildet. Kirsten junior hat eine bekommen, versteigert sie und will damit helfen.

Die Kirsten-Stiftung, ins Leben gerufen von Vater Ulf, unterstützt und fördert Vereine, Spieler und Trainer in Dresden und überregional in ihrer Entwicklung und Qualifizierung, um eine bessere und gezieltere Ausbildung von Talenten zu ermöglichen.

Benny ist begeistert vom Stand der ebay-Auktion: "Der Ansturm ist riesig, das war so nicht zu erwarten."

Der Gewinner kann sich die Jacke sogar persönlich von Ralf Minge bei der Übergabe signieren lassen - sofern er das möchte. Wenn es soweit ist, wird sich auch der Keeper die Zeit nehmen.

Derzeit aber weilt er zur Reha in Leverkusen. Kirsten hatte sich vor einem Monat den Meniskus eines Toten transplantieren lassen und schuftet nun in NRW, um wieder auf die Beine zu kommen.

Ex-Dynamo Kirsten könnte sich vorstellen, Torwarttrainer zu werden

Benjamin Kirsten für Dynamo Dresden in Aktion. (Archivbild)
Benjamin Kirsten für Dynamo Dresden in Aktion. (Archivbild)  © Lutz Hentschel

Seinen auslaufenden Vertrag bei Regionalligist Lok Leipzig hat er daher nicht verlängert: "Die nun anstehende Reha-Phase wird sich bis ins Jahr 2021 ziehen", sagt er.

"Ich kann daher nur von Tag zu Tag schauen, weil es bei einer Transplantation eines Meniskus' kaum Erfahrungswerte gibt.

Die Reha steht für mich jetzt im Vordergrund, Lok soll in der zurzeit schwierigen Situation für die Saisonplanung alle Freiheiten haben, eine neue Torhüterstruktur aufzubauen", begründet Kirsten seine Entscheidung, den Verein nach vier Jahren zu verlassen.

Ob er seine aktive Laufbahn überhaupt fortsetzen kann, ist noch unklar. 

"Das wird sich zum Ende der Reha zeigen, dann werde ich darüber entscheiden, wie und ob ich meine Fußballkarriere fortsetzen kann."

Sein späteres Ziel ist es, Torwarttrainer zu werden - egal wo. Gute Leute sind immer gefragt, die den jungen Keepern das Rüstzeug mitgeben - erst recht, wenn sie selbst in der 2. Bundesliga gekickt haben.

Titelfoto: privat

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