Bescheiden erfolgreich: Kade ist bei Dynamo einer von den jungen Wilden

Dresden - Im Hinspiel ging sein Knopf auf: Beim 3:0 gegen den SV Meppen erzielte Dresdens Julius Kade das Tor zum Endstand. Seither ist der 21-Jährige nicht mehr wegzudenken aus der SGD-Elf. Er ist so wichtig wie der Schaum auf dem Bier.

Julius Kade (2.v.r.) mit seinen jungen Wilden Kevin Ehlers (l.), Jonathan Meier und Christoph Daferner (r.).
Julius Kade (2.v.r.) mit seinen jungen Wilden Kevin Ehlers (l.), Jonathan Meier und Christoph Daferner (r.).  © Lutz Hentschel

„Das war immerhin mein erstes Profi-Tor, das hat man natürlich immer im Hinterkopf", so Kade: Aber: "Das zählt jetzt nicht mehr, das wird ein komplett neues Spiel, wo wir als Mannschaft eine gute Leistung zeigen wollen.“

Dass er spielt, steht außer Frage.

Als Trainer Markus Kauczinski zur Spieltagspressekonferenz auf ihn angesprochen wurde, begann der Coach eine Laudatio, die vom Allerfeinsten war.

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Der 51-Jährige strich so ziemlich alle Vorzüge von Kade heraus. "Aber jetzt nicht abheben", lachte Kauczinski danach.

Die Angst muss der Coach von Dynamo Dresden nicht haben. Kade ist neben Paul Will, Christoph Daferner, "Ransi" Königsdörffer, Kevin Ehlers, Heinz Mörschel und Jonathan Meier einer dieser jungen Wilden, die derzeit den Rhythmus auf dem Platz bestimmen.

"Das machen wir aber nicht allein", blieb er bescheiden. "Wir brauchen die erfahrenen Leute, die uns führen und an die Hand nehmen." Auch am Samstag in Meppen. Zusammen soll der nächste Dreier her.

Titelfoto: Lutz Hentschel

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