Bringt Dynamo nach wechselnden Ergebnissen gegen Rostock Konstanz rein?

Dresden - Konstanz ist eine Stadt am Bodensee. Aber nicht nur das. Es ist auch ein Begriff, der eine Spitzenmannschaft ausmacht. Konstante Leistungen bringen, kontinuierlich punkten. Das schaffte Dynamo bisher (noch) nicht. Auswärtsniederlage, Heimsieg, Auswärtsniederlage, Heimsieg - so verliefen die letzten vier Spiele. Am Samstag geht es nach Rostock.

Dynamos Trainer Markus Kauczinski (50) jubelte erleichtert nach dem Erfolg gegen die Sechziger
Dynamos Trainer Markus Kauczinski (50) jubelte erleichtert nach dem Erfolg gegen die Sechziger  © DPA / Robert Michael

Zum Auftakt der englischen Woche soll Zählbares aus der Ostsee gefischt werden.

Weiter zu punkten wäre gegen einen direkten Kontrahenten von Bedeutung.

Rostock hat ebenfalls 16 Punkte, aber die bessere Tordifferenz.

"Das ist immer wichtig. Wir ringen darum, Konstanz hinzubekommen. Man kann keine Ergebnisse garantieren, aber mit einer ähnlichen Art und Weise wie zuletzt werden wir es auch schaffen, die Ergebnisse zu erzielen. Dass Fußball nicht berechenbar ist und das ein Gegner auf dem Platz steht, der auch eine Qualität hat, das wissen wir. Und trotzdem: Wenn wir unsere Dinge einbringen, dann werden wir auf langer Strecke unsere Ziele erreichen", ist Dynamo-Trainer Markus Kauczinski (50) vorsichtig optimistisch.

Dresden fährt auf alle Fälle mit breiter Brust an die Küste.

Vielleicht hilft den Dresdnern ja ein Spaziergang am Strand von Warnemünde, um im nahen Ostseestadion zu bestehen.
Vielleicht hilft den Dresdnern ja ein Spaziergang am Strand von Warnemünde, um im nahen Ostseestadion zu bestehen.  © Imago Images / Nordlicht

Dynamo Dresden drehte gegen den TSV 1860 München erstmals einen Rückstand

Nach dem Sieg gegen 1860 München tanzten die Dynamos vor Freude. Gibt's heute im Ostseestadion die nächste Runde?
Nach dem Sieg gegen 1860 München tanzten die Dynamos vor Freude. Gibt's heute im Ostseestadion die nächste Runde?  © Lutz Hentschel

Gegen 1860 haben die Schwarz-Gelben erstmals in dieser Saison einen Rückstand gedreht. Vielleicht ein Schlüsselmoment der Saison.

"Das haben wir gar nicht so im Kopf gehabt. Es war viel mehr unser Auftreten, wir haben Konsequenz an den Tag gelegt, haben alle komplett gegen den Ball gearbeitet. Das kann und muss ein Schlüssel sein wie man auftritt. Das ist eine Basis, wie man Spiele gewinnt. Das haben wir immer wieder gezeigt. Ich hoffe, dass wir diesen Schlüssel auch erkennen und benutzen werden", so der 50-Jährige. Der Schlüssel zur Konstanz, vielleicht liegt er im Ostseesand.

Der Coach sieht den Gegner auf Augenhöhe, Rostock wird eine Mannschaft sein, die ein Wörtchen "um die zwei, drei Plätze oben" mitreden wird - "so wie wir auch", sagt Kauczinski.

Hansa zeichnet sich über "eine große Kompaktheit und die geduldige Spielweise aus. Taktisch ist die Mannschaft stets hervorragend eingestellt.

Daher ist Rostock für jeden Gegner wirklich schwer zu bespielen.“

Das waren die Münchner in der Vorwoche auch. Da hat Dynamo gewonnen. Um in der Spur zu bleiben, "müssen alle Spieler an ihr Maximum kommen. Denn: Wir wollen am Samstag etwas Zählbares mitnehmen“, so Kauczinski. Es wäre der erste Schritt zur angestrebten Konstanz.

Titelfoto: Lutz Hentschel

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