Chris Löwes Leidenszeit ist endlich zu Ende: Dynamos Linksverteidiger zurück im Training!

Dresden - Die harte Reha-Arbeit hat sich ausgezahlt! Chris Löwe (31) kehrte am Dienstag zurück ins Mannschaftstraining von Dynamo Dresden.

Der Schreckmoment am 20. Oktober gegen den FSV Zwickau: Dynamos Linksverteidiger Chris Löwe (31) liegt vor Schmerzen schreiend am Boden.
Der Schreckmoment am 20. Oktober gegen den FSV Zwickau: Dynamos Linksverteidiger Chris Löwe (31) liegt vor Schmerzen schreiend am Boden.  © Lutz Hentschel

Damit hat die fast fünfmonatige Leidenszeit des erfahrenen Führungsspielers endlich ein Ende gefunden. Der Linksverteidiger konnte große Teile der Übungen an der Seite seiner Kollegen mitmachen.

Dementsprechend erleichtert gab sich der gebürtige Plauener auf der SGD-Website: "Der ein oder andere Ball hatte heute noch eine gewisse Streuung, aber die Genauigkeit beim Passspiel kommt mit der Trainingsroutine in den kommenden Wochen wieder zurück. Es war ein schönes Gefühl, wieder als Teil der Mannschaft auf dem Trainingsplatz dabei zu sein."

Bis Trainer Markus Kauczinski (51) wieder daran denken kann, ihn in den Kader zu berufen, wird es allerdings noch ein wenig dauern: "Ich hätte es im Oktober nicht für möglich gehalten, dass ich so lange ausfallen werde, weil ich sowohl die Auswirkungen der Verletzung als auch den Heilungsprozess zunächst etwas unterschätzt habe. Umso glücklicher bin ich, dass ich jetzt wieder dabei sein kann. Ich werde aber noch etwas Zeit brauchen, bis ich wieder voll belastbar bin und Zweikämpfe führen kann."

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Löwe war am 20. Oktober unglücklich von FSV Zwickaus Mittelfeldmann Julius Reinhardt (32) gefoult worden und hatte sich schreiend auf dem Boden gekrümmt. Er musste beim 1:2 der Schwarz-Gelben gegen die Schwäne bereits in der 14. Minute ausgewechselt werden.

Chris Löwe absolvierte bei Dynamo Dresden nach fast fünf Monaten endlich wieder ein Teamtraining

Chris Löwe braucht noch Zeit, um wieder in Form zu kommen

Chris Löwe (31) sollte in dieser Saison eigentlich als Führungsspieler vorangehen. Aufgrund seiner Verletzung kam er aber nur zu sechs Einsätzen.
Chris Löwe (31) sollte in dieser Saison eigentlich als Führungsspieler vorangehen. Aufgrund seiner Verletzung kam er aber nur zu sechs Einsätzen.  © Lutz Hentschel

Man befürchtete angesichts der Bilder das Schlimmste: Einen Totalschaden im Knie. Glücklicherweise kam es anders und Löwe zog sich "nur" einen Außenbandriss, eine Knochenprellung und eine Schwellung im linken Knie zu.

Allerdings machte der frühere Bundesliga-Profi lange Zeit keine Fortschritte, was für ihn sehr bitter und eine mental kräftezehrende Zeit war. Immerhin kompensierte Stellvertreter Jonathan Meier (21) seinen Ausfall und wuchs schnell in Löwes Rolle hinein, ist mittlerweile eine feste Größe im SGD-Spiel.

Nach leichten Anlaufschwierigkeiten zu Saisonbeginn kommt die Leihgabe des 1. FSV Mainz 05 mittlerweile auf 23 Einsätze und fünf direkte Vorlagen.

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Löwe wird sich nun nach und nach an seinen Konkurrenten heranarbeiten müssen, um wieder Chancen auf Spielminuten zu haben. Doch Kauczinski weiß, was der frühere Premier-League-Profi leisten kann, wenn er richtig fit ist.

Und vielleicht kann er das ja noch in dieser Saison zeigen. Zu wünschen wäre es dem bodenständigen Menschen.

Titelfoto: Lutz Hentschel

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