Christoph Daferners Dynamo-Plan ging auf: "Es hat alles wunderbar gepasst!"

Dresden - Christoph Daferner (23) ist zurück in der 2. Bundesliga. 21 Spiele bestritt er hier 2019/20 für den FC Erzgebirge Aue. Weitere werden jetzt mit Dynamo Dresden dazukommen.

Christoph Daferner (23, v.-r.) bejubelte nach dem 4:0-Sieg gegen Türkgücü den Aufstieg in die 2. Liga.
Christoph Daferner (23, v.-r.) bejubelte nach dem 4:0-Sieg gegen Türkgücü den Aufstieg in die 2. Liga.  © Lutz Hentschel

"Mich freut es, dass der Plan aufgegangen ist, nach Dresden zu gehen und jetzt gemeinsam den Schritt wieder in die 2. Liga zu machen. Es hat alles wunderbar gepasst", lacht der 23-Jährige.

Als er vor einem Jahr zu den Schwarz-Gelben kam, war er für viele kein Begriff. Das hat sich schnell geändert, er hat sich bei der SGD einen Namen gemacht. Die Fans lieben es, wenn sich einer sichtlich für den Verein zerreißt. Mit seinen zwölf Toren und vor allem durch seinen nimmermüden Einsatz war er in der abgelaufenen Spielzeit ein Garant für den Aufstieg.

"Ich freue mich brutal auf die Saison. Ich persönlich möchte wieder ein wichtiger Teil der Mannschaft sein, meine Power, meine Energie mit einbringen und wichtige Tore erzielen", blickt der Stürmer schon auf die neue Saison, die am 23. Juli startet.

Dynamo leitet nach Beleidigung gegen Toni Leistner Ehrenratsverfahren ein!
Dynamo Dresden Dynamo leitet nach Beleidigung gegen Toni Leistner Ehrenratsverfahren ein!

Eine Quote, wie viele Treffer er erzielen möchte, hat er sich nicht vorgenommen. Es gibt Angreifer wie den Wolfsburger Wout Weghorst (28), der sich Zettel ins Auto klebt mit der vorgenommenen Anzahl an Treffern.

Mit seinem Lupfer zum 1:0 brach Christoph Daferner (23, r.) im entscheidenden Spiel gegen Türkgücü München den Bann.
Mit seinem Lupfer zum 1:0 brach Christoph Daferner (23, r.) im entscheidenden Spiel gegen Türkgücü München den Bann.  © Picture Point/Gabor Krieg

Dynamo-Stürmer Christoph Daferner hat keine Angst vor großen Namen!

Der Aufstieg ist Schnee von gestern - jetzt schwitzen Christoph Daferner (23) und Co. schon wieder in der Vorbereitung auf die neue Saison.
Der Aufstieg ist Schnee von gestern - jetzt schwitzen Christoph Daferner (23) und Co. schon wieder in der Vorbereitung auf die neue Saison.  © Lutz Hentschel

"Da bin ich gar kein Fan davon, das muss ich offen und ehrlich sagen. Ich konzentriere mich immer auf das Spiel an sich. Die Tore kommen dann von allein", sagt Daferner.

Damit ist er im Vorjahr schon prima gefahren. Nur: Die Gegner werden jetzt andere sein. SV Werder Bremen statt SV Meppen, FC Schalke 04 statt SC Verl, Hamburger SV statt SpVgg Unterhaching.

"Ich komme aber auch mit einem anderen Selbstvertrauen in diese Liga", gibt er sich forsch. "Ich gehe mit meinen 23 Jahren gern voran."

Bis zu 16.000 Dynamo-Fans gegen Paderborn: Heute startet der Ticket-Vorverkauf
Dynamo Dresden Bis zu 16.000 Dynamo-Fans gegen Paderborn: Heute startet der Ticket-Vorverkauf

Er hat auch keine Angst vor diesen großen Namen. Dass alle nur mit Wasser kochen, das ist sein Motto.

"Ich glaube, wir dürfen uns nicht kleiner machen als wir sind. Natürlich hat man Respekt. Das nervt mich ehrlich, wenn wir uns immer so klein machen, so nach oben schauen. Aber wir brauchen keine Angst haben, wir haben eine gute Truppe, haben einen super Zusammenhalt", powert Daferner.

"Ich freue mich einfach darauf, mit den Jungs in hoffentlich vollen Stadien zu spielen. Mit unseren Fans im Rücken ist einiges möglich."

Titelfoto: Lutz Hentschel

Mehr zum Thema Dynamo Dresden: