Das sagen Dynamos und Aues Geschäftsführer zur Spielpause

Dresden/Aue - Aufregender Tag am Dienstag für Michael Born, kaufmännischer Geschäftsführer von Dynamo Dresden, und Michael Voigt, Geschäftsführer des FC Erzgebirge. Beide waren bei der Telefonkonferenz der 36 DFL-Vereine dabei. Für TAG24 haben sie die wichtigsten Fakten kommentiert.

Michael Voigt (l.) und Michael Born.
Michael Voigt (l.) und Michael Born.  © PICTURE POINT / S. Sonntag & Lutz Hentschel

Auf einer Pressekonferenz präsentierte DFL-Chef Christian Seifert die ersten Ergebnisse. Pause bis 30. April, so wie es bereits in der Vorwoche vorgeschlagen wurde: "Diese Entscheidung haben wir so erwartet und begrüßen den Beschluss in Anbetracht der aktuellen Ausnahmesituation, in der sich unser gesamtes Land befindet, ausdrücklich", sagte Born dazu.

Der 52-Jährige weiter zur Versammlung: "Es ging dabei thematisch unter anderem um Lizenzierung, Sportmedizin und Sonderspielbetrieb sowie Produktionskonzepte für Spiele ohne Stadionbesucher."

Lizenzen sollen als Entgegengekommen der DFL ohne Überprüfung erteilt werden. Dabei hob Aues Voigt warnend den Finger. 

"Das dürfe nicht als Blankoscheck für finanzielle gewagte Spiele verstanden werden. Jeder Verein hat die verfügbare Liquidität selbst festzulegen. Alles andere wäre Harakiri", so der 47-Jährige. 

Zumal die Corona-Krise ohnehin schon schwierig genug zu meistern ist. Voigt: "Die Mitte März eingereichten Planungen beruhen auf den für dieses Jahr angenommenen Ist-Zahlen. Durch die gegenwärtige Spielpause und die damit einhergehenden Kosten sowie Mindereinnahmen sind diese aber kaum zu halten."

Am 17. April steht die nächste Mitgliederversammlung an.

Titelfoto: PICTURE POINT / S. Sonntag & Lutz Hentschel

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