Drittliga-Debüt von Ex-Dynamo-Coach Markus Kauczinski für neuen Klub geht ebenfalls in die Hose!

Kaiserslautern - Zweite 0:1-Niederlage für Neu-Coach Markus Kauczinski und den SV Wehen Wiesbaden! Nach der Landespokal-Blamage bei Türk Gücü Friedberg verlor der SVWW auch in der 3. Liga beim 1. FC Kaiserslautern mit dem knappsten aller Fußballergebnisse.

Zwei Spiele, zwei Niederlagen, 0:2 Tore: Wehen Wiesbadens neuer Trainer Markus Kauczinski hat sich seinen Start sicher anders vorgestellt. (Archivfoto)
Zwei Spiele, zwei Niederlagen, 0:2 Tore: Wehen Wiesbadens neuer Trainer Markus Kauczinski hat sich seinen Start sicher anders vorgestellt. (Archivfoto)  © Picture Point/Gabor Krieg

Auf dem Betzenberg taten sich die Gäste offensiv mal wieder schwer, weil beim letzten Pass die Präzision fehlte. Dabei hatten die Roten Teufel aufgrund mehrerer Corona-Fälle große Personalprobleme.

Unter anderem der überragende Stammkeeper Matheo Raab, Kapitän Jean Zimmer, Innenverteidiger Kevin Kraus, Rechtsaußen Philipp Hercher und Stürmer Muhammed Kiprit fehlten dem FCK im Vergleich zum 2:0-Erfolg vor der Länderspielpause beim Erzrivalen 1. FC Saarbrücken.

Dennoch legte Kaiserslautern nach einem ersten Durchgang auf Augenhöhe im zweiten Abschnitt eine Schippe drauf und belohnte sich mithilfe der Wiesbadener. Der Ex-Auer Dennis Kempe foulte den eingewechselten Felix Götze im Strafraum, weshalb es zu Recht Elfmeter für die Hausherren gab.

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Marlon Ritter ließ sich diese Chance nicht nehmen und verwandelte sicher in die rechte untere Ecke zum 1:0 für die Roten Teufel (67. Minute). Trotz des Rückstands blieben die Gäste offensiv weiterhin zu ungenau.

Wie zu Saisonbeginn und auch in Friedberg fehlte Kauczinskis Mannen im Angriff erkennbar die Durchschlagskraft. Dazu trafen sie in der entscheidenden Zone zu oft die falschen Entscheidungen.

Markus Kauczinskis Aussagen nach der knappen Niederlage im Video

Markus Kauczinski über sein Team: "Brutalität vorm Tor" hat gefehlt!

Markus Kauczinski dirigierte und wechselte offensiv, jedoch ohne Erfolg.
Markus Kauczinski dirigierte und wechselte offensiv, jedoch ohne Erfolg.  © imago images/Werner Schmitt

Das wiederum hatte zur Folge, dass Großchancen Mangelware blieben. Zwar bemühten sich die Wiesbadener in der Schlussphase nochmal und Kauczinski brachte im Verlauf der zweiten Hälfte gleich vier neue Offensivleute, doch sein Team kam gegen die konzentriert verteidigenden Betzenberg-Boys trotz einiger im Ansatz durchaus vielversprechender Situationen nicht mehr entscheidend durch.

So hat der SVWW von den vergangenen sieben Pflichtspielen lediglich eines gewonnen und zwei Unentschieden geholt. Den Start hat sich der neue Trainer daher sicher anders vorgestellt.

Dennoch sprach er auf der Pressekonferenz nach der Begegnung von einer "guten ersten Halbzeit" seines Teams. "Gerade über die rechte Seite sind wir immer wieder gefährlich geworden, haben anfangs wenig zugelassen."

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Da der FCK dann besser in die Partie fand, sprach er von einem "ausgeglichenen Spiel". Er führte weiter aus, dass seine Mannschaft "nicht diese Brutalität vorm Tor" gezeigt habe. Diese brauche man aber in so einem typisch engen Drittliga-Duell.

Genau daran muss Kauczinski mit seinen Akteuren bis zum kommenden Samstag (14 Uhr) verstärkt arbeiten. Denn gegen den offensiv bekanntlich sehr starken SC Verl (schon 26 Tore) muss man wieder treffen. Da die Abwehr des aktuellen Tabellensiebzehnten löchrig ist (bereits 33 Gegentreffer), geht Wiesbaden als Favorit in dieses Aufeinandertreffen.

Titelfoto: imago images/Werner Schmitt

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