Dy­na­mo läuft sonn­tags hin­ter­her­: Jetzt geht's ge­gen drei Ex-Bun­des­li­gis­ten!

Dresden - Ist der Dynamo-Sonntagsblues nur Zufall? Drei Spiele an einem Sonnabend, zwei unter Flutlicht - drei Siege. Vier sonntags, ein Remis beim HSV, drei Niederlagen in Folge. Die nächsten drei Partien gegen die Ex-Bundesligisten Bremen, auf St. Pauli, gegen Nürnberg? Sonntags!

An Sonntagen läuft es für das Team von Dynamo-Trainer Alexander Schmidt (52, r.) und Assistent Ferydoon Zandi (42) irgendwie nicht so recht.
An Sonntagen läuft es für das Team von Dynamo-Trainer Alexander Schmidt (52, r.) und Assistent Ferydoon Zandi (42) irgendwie nicht so recht.  © Picture Point/Gabor Krieg

Bemerkenswert zu diesem Thema sind auch andere Fakten: Sieben der bisherigen acht Gegentore fing sich Dresden in den Sonntagsspielen ein, sechs davon in den ersten 30 Minuten, immer lagen die Schwarz-Gelben im Rückstand. In Hamburg nach fünf, gegen Paderborn nach acht, in Heidenheim nach fünf und in Darmstadt nach 15 Minuten.

Nur beim HSV reichte es noch zu einem Zähler. Das lässt den Schluss zu, Dynamo ist sonntags nicht wach, zumindest nicht sofort.

Das permanente Hinterherlaufen kostet Kraft und Nerven. Jetzt ist die Mannschaft gefragt, nicht noch weiter abzuschmieren, sondern aufzustehen.

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In den nächsten drei Partien zu beweisen, dass dieser Sonntagsblues doch nur Zufall und keine Masche ist.

Das sieht Trainer Alexander Schmidt (52) nicht anders: "Jetzt müssen wir den Teamgeist zeigen, den nach den ersten Spielen angesprochenen Teamgeist, der hervorragend ist", so der Coach.

Gegen Paderborn kassierte Dynamo-Keeper Kevin Broll schon nach acht Minuten das 0:1 durch Sven Michel (r.).
Gegen Paderborn kassierte Dynamo-Keeper Kevin Broll schon nach acht Minuten das 0:1 durch Sven Michel (r.).  © Picture Point/Gabor Krieg

Und weiter: "Wenn man fünfmal hintereinander gewinnt, ist es leicht, davon zu reden. Jetzt müssen wir zusammenstehen. Das werden wir machen."

Titelfoto: Picture Point/Gabor Krieg

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