Dynamo bleibt bei 3G-Regel: "Möchten nicht spalten, sondern einen"

Dresden - Dynamo Dresden hat sich nun erstmals zur 2G- oder 3G-Entscheidung geäußert. Für die Heimspiele im Rudolf-Harbig-Stadion wird weiterhin 3G gelten.

16.000 Zuschauer durften zuletzt ins Rudolf-Harbig-Stadion.
16.000 Zuschauer durften zuletzt ins Rudolf-Harbig-Stadion.  © Lutz Hentschel

"Wir sind eine Gemeinschaft", heißt es im ersten Satz des Leitbildes der SGD. Und weil der Verein niemanden ausschließen will, habe man sich für den 3G-Weg entschieden.

"Als Verein möchte Dynamo Dresden – erst recht in diesen Zeiten – nicht spalten, sondern einen", heißt es in einer Pressemitteilung vom Donnerstag.

Neben geimpften und genesenen Zuschauern haben also weiterhin auch getestete Personen Zugang zum Stadion. Über diese Regel haben zuletzt Verein sowie Fanvertreter abgestimmt.

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Weiter heißt es:

"Die jüngsten Zweitliga-Partien vor 16.000 Zuschauerinnen und Zuschauern im Rudolf-Harbig-Stadion, womit unter Umsetzung der aktuellen Verordnung das Prädikat 'ausverkauft' erzielt wurde, haben gezeigt, dass die vorliegenden Konzepte greifen. Die gesammelten Erfahrungen und Abläufe tragen dazu bei, an dieser Ausrichtung zunächst festzuhalten."

St. Pauli gegen Dynamo Dresden mit 2G-Regelung

Nicht alle Vereine bleiben bei der 3G-Regel. So hat sich Dynamos kommender Gegner, der FC St. Pauli (Sonntag, 13.30 Uhr), für eine 2G-Regelung entschieden. Greift diese Maßnahme, darf das Stadion wieder komplett vollgemacht werden, auf Abstand und Maske kann verzichtet werden.

Die Ultras aus Dresden haben sich deshalb entschieden, nicht mit nach Hamburg zu fahren. "Kurz und knapp: Wir lehnen diese Methodik ab [...]. Die Vollauslastung ist ein erster Schritt in Richtung Normalität, jedoch erschließt sich für uns eine Regelverschärfung bei einer Freiluftveranstaltung nur bedingt", heißt es vonseiten des K-Blocks.

Die SG Dynamo Dresden will sich weiterhin für die Corona-Maßnahmen einsetzen, "indem sie aus voller Überzeugung unter anderem die Coronavirus-Impfkampagne des Freistaates Sachsen unterstützt, sich an Aufklärungskampagnen beteiligt und auch Testmöglichkeiten rund um die Heimspiele ermöglicht".

Titelfoto: Lutz Hentschel

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