Dynamo-Coach Schmidt freut sich auf neue Spielklasse: "Brutale Liga, so gut"!

Dresden - Für die Spieler von Dynamo Dresden ist Urlaub angesagt, für Trainer Alexander Schmidt (52) nicht. Er wird zusammen mit Sportgeschäftsführer Ralf Becker (50) und Kaderplaner Kristian Walter (36) am neuen Team basteln.

Trainer Alexander Schmidt (52, r.) und sein Oldie. Auf Chris Löwe (32) wird er auch in der neuen Zweitliga-Saison bauen.
Trainer Alexander Schmidt (52, r.) und sein Oldie. Auf Chris Löwe (32) wird er auch in der neuen Zweitliga-Saison bauen.  © Lutz Hentschel

Das soll dann weitgehend am 14. Juni schon stehen. Dann geht das Training wieder los.

"Die Jungs dürfen jetzt drei Wochen Urlaub machen, wir treffen uns am 14. Juni zur Leistungsdiagnostik und werden ein paar Tage später in die Vorbereitung einsteigen", so der 52-Jährige.

Die Saison beginnt bereits am 23./24./25. Juli mit dem ersten Spieltag, davor wird es mit Sicherheit trotz der immer noch geltenden Coronamaßnahmen ein Trainingslager geben.

"Das wird so eine brutale Liga, so gut. Wenn wieder Zuschauer reindürfen, haben wir echt jede Woche ein Highlight", freut sich Schmidt auf die neue Saison.

Die jetzige endete für ihn dann doch recht turbulent.

Bis Februar Trainer bei Türkgücü München, knapp drei Monate arbeitslos und am Ende als Aufstiegstrainer von Dynamo gefeiert.

Dynamo Dresdens Coach Alexander Schmidt will sein System beibehalten

Alexander Schmidt (52) bittet seine Jungs am 14. Juni zur Leistungsdiagnostik, einen Tag später geht es wieder auf den Trainingsplatz.
Alexander Schmidt (52) bittet seine Jungs am 14. Juni zur Leistungsdiagnostik, einen Tag später geht es wieder auf den Trainingsplatz.  © Lutz Hentschel

Hatte er schon mal vier solch verrückte Wochen in seiner Laufbahn? "Doch, schon, bei 1860 München zum Beispiel. Da saß in der Saison 2012/13 gleich beim ersten Spieltag Sven-Göran Eriksson auf der Tribüne im Berliner Olympiastadion. Da war es auch wild. Aber das ist Schnee von gestern", lacht er.

Schnee von heute sind die kommenden Wochen. Da gilt es ranzuklotzen, während seine Jungs in der Hängematte liegen. Zum einen gilt es das Training vorzubereiten, zum anderen den Kader richtig zweitligatauglich zu machen.

Sein System, das jetzt im Sprint zum Aufstieg führte, will er beibehalten: "Egal, welche Liga: Es schmeckt keinem Gegner, wenn man aggressiv spielt, intensiv spielt, Räume verdichtet, den Gegner in Zeit- und Raumdruck bringt."

Er führt weiter aus: "Generell haben wir eine Idee. Aber wir brauchen auch Plan B und Plan C. Wir dürfen nicht unflexibel, wollen unberechenbar sein. Das ist unser Ziel."

Titelfoto: Lutz Hentschel

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