Dynamo-Coach Alexander Schmidt über Rauswurf bei Türkgücü: "Ein Witz"!

Dresden - Das ist eine dieser Geschichten, die nur der Fußball schreibt: Alexander Schmidt (52) wurde im Februar bei Türkgücü München entlassen - trotz starker Leistungen des Neulings und Platz 8 zu dem Zeitpunkt. Sein Nachfolger Serdar Dayat (51) ist auch nicht mehr im Amt.

Beim Hinspiel in München hieß der Dynamo-Trainer noch Markus Kauczinski (51, l.) und der Türkgücü-Coach Alexander Schmidt (52).
Beim Hinspiel in München hieß der Dynamo-Trainer noch Markus Kauczinski (51, l.) und der Türkgücü-Coach Alexander Schmidt (52).  © imago images/Fotostand

Nun kann Schmidt mit Dynamo Dresden ausgerechnet gegen seinen Ex-Verein perfekt machen. Seit dem 26. April ist er SGD-Trainer. Das sind noch nicht ganz drei Wochen.

Mit ihm gab es drei Siege, ein Remis, kein Gegentor. Das war die Voraussetzung für das Spiel am heutigen Sonntag (14 Uhr). Dass es gegen Türkgücü geht, stört ihn nicht.

"Das ist halt so", sagt der 52-Jährige, dem aber anzuhören ist, dass ihn der Rauswurf ärgert: "Die Freistellung damals war in meinen Augen ein Witz."

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Rang acht reichte nicht, Klubinvestor Hasan Kivran (55) wollte sofort in die 2. Liga. Dafür musste Schmidt gehen, Kivrans Landsmann Dayat kam, ohne Erfolg. München ist das drittschlechteste Team in der Rückrunde. "Wenn ich mir die Tabelle so anschaue, hat sich Kivran vertan."

So ist auch Schmidts Nachfolger längst wieder Geschichte. Das hat Unruhe gebracht. Auch, dass Top-Torjäger Sercan Sararer (31) nicht mehr spielen will und in Dresden fehlen wird, hat für Unruhe gesorgt.

"Das spricht für sich selbst, was da abgegangen ist - bei Türkgücü und in Uerdingen", so Schmidt, der noch Kontakt zu einigen Spielern hat: "Das Klima soll nicht so gut sein." Das sollte Dynamo nutzen.

Titelfoto: imago images/Fotostand

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