Dynamo-Coach Kauczinski wegen möglicher Vertragsverlängerung gelassen: "Habe Dresden lieben gelernt"

Dresden - Markus Kauczinski (51) hat gerade keine Zeit, über seine Zukunft nachzudenken. Es geht für den Coach von Dynamo Dresden von Spiel zu Spiel. Vergangenen Samstag der FSV Zwickau, am heutigen Mittwoch (19 Uhr) den FC Bayern München II, am kommenden Samstag (14 Uhr) der FC Ingolstadt 04.

Markus Kauczinski (51) gibt momentan den Ton bei der SG Dynamo Dresden an. Das würde er gern auch ab 1. Juli weiterhin machen.
Markus Kauczinski (51) gibt momentan den Ton bei der SG Dynamo Dresden an. Das würde er gern auch ab 1. Juli weiterhin machen.  © Lutz Hentschel

Da kann er sich kaum darum kümmern, wie es für ihn über die Saison hinaus weitergeht. Sein Vertrag endet am 30. Juni. "Natürlich fühle ich mich wohl hier, da habe ich auch nie einen Zweifel daran gelassen", so der 51-Jährige.

Seit Dezember 2019 ist er Dynamo-Cheftrainer. Den bitteren Pandemie-Abstieg musste er im Juni des Vorjahres hinnehmen.

Er schaffte es danach, eine Truppe zu formen, die jetzt ganz oben steht, gerade dabei ist, den Betriebsunfall zu korrigieren. Momentan gibt es keinen Grund, auch nur irgendetwas infrage zu stellen.

Das sieht der Trainer genauso: "Ich fühle mich wohl mit der Mannschaft, ich habe die Dresdner kennen und lieben gelernt", sagt er.

Kauczinski ergänzt: "Als Trainer bist du zweitrangig, das finde ich nicht schlimm. Es sind noch drei Monate zu gehen. Es ist wichtig, dass die Mannschaft im Fokus bleibt, wir unsere Ziele erreichen. Alles andere wird sich fügen", so der Coach, der aber zugibt, dass es "schon ein Grundsatzgespräch gab".

Dynamo Dresdens Coach Markus Kauczinski richtet seinen Fokus auf die anstehenden Spiele

Markus Kauczinski (51) überlegt: Wie kann er gegen den FC Bayern München II und auch im Spitzenspiel gegen den FC Ingolstadt 04 frische Teams aufstellen?
Markus Kauczinski (51) überlegt: Wie kann er gegen den FC Bayern München II und auch im Spitzenspiel gegen den FC Ingolstadt 04 frische Teams aufstellen?  © Picture Point / Gabor Krieg

Einen Zeitplan, wann eine Entscheidung gefällt werden sollte, hat er nicht im Kopf. "Ich habe diese Ruhe und Gelassenheit, Dinge hinzunehmen und zu schauen, wie sie sich entwickeln."

Sollte er tatsächlich den Aufstieg packen, könnte ohnehin keiner an ihm rütteln. Den nächsten Schritt dorthin will der gebürtige Gelsenkirchner gegen die kleinen Bayern machen. Darauf liegt sein ganzer Fokus.

Und da geht es vor allem darum, wen er spielen lässt. In dieser Saison hat er aus unterschiedlichen Gründen noch nie zweimal dieselbe Mannschaft spielen lassen. Das wird auch so bleiben.

"Es wird Wechsel geben", kündigt er an und blickt dabei auch schon aufs Spitzenspiel am Samstag gegen Ingolstadt.

"Das sind nur zweieinhalb Tage, das ist wenig. Ich muss sehen, dass wir gegen Bayern gewinnen wollen und gleichzeitig muss ich überlegen, wer ist in der Lage, dann gleich wieder auf dem Platz zu stehen und Vollgas zu geben."

Vermutlich wird Kapitän Sebastian Mai (27) in die Abwehr zurückkehren und sicher ist auch der ausgeruhte Phillip Hosiner (31) eine Alternative.

Titelfoto: Picture Point / Gabor Krieg

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