Dynamo bläst Luftballon-Aktion gegen Darmstadt ab: Das Wetter ist schuld!

Dresden - Schade, schade, schade! Dynamo Dresden musste seine Aktion mit den 30.000 Luftballons zum DFB-Pokalspiel gegen den SV Darmstadt 98 (20.45 Uhr/Sky) buchstäblich abblasen.

Keine Luftballons! Dynamo Dresden musste die geplante Aktion witterungsbedingt absagen. (Archivbild)
Keine Luftballons! Dynamo Dresden musste die geplante Aktion witterungsbedingt absagen. (Archivbild)  © Lutz Hentschel

Grund war der böige Wind, der am Nachmittag und Abend durch das Rudolf-Harbig-Stadion wehte und das mit den Ballons machte, was er halt so macht. Er ließ sie fliegen.

Etliche der Ballons landeten somit auf dem Rasen. Beim Spiel hätten sie so einen reibungslosen Ablauf stören können, wenn die Spieler immer wieder auf die schwarz und gelben Ballons getreten wären. Daher baute Dynamo schnell alles wieder ab.

"Es ist schade", sagte SGD-Pressesprecher Henry Buschmann. "Aber gegen das Wetter kann man leider nichts machen. Das Spiel und die Sicherheit gehen vor", so Buschmann, der aber verspricht, dass die Aktion dennoch irgendwann über die Bühne gehen wird. "Schon aus Dankbarkeit unseren Fans gegenüber.

Dabei war alles vorbereitet. Die fleißigen Helfer hatten ganze Arbeit geleistet, um die biologisch abbaubaren Ballons aufzublasen und an den Sitzen zu befestigen.

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Geschäftsstelle, der Nachwuchsakademie, Kassiererinnen und Kassierer waren seit Montagmorgen damit beschäftigt. Am Dienstag ging es bereits 8 Uhr weiter.

Dynamo Dresden verkündet die abgesagte Ballonaktion

"Wir haben Teams mit drei bis fünf Leuten gebildet, hatten sechs Kompressoren zur Verfügung, um alle Ballons aufzublasen, sie zu verknoten und an den Sitzen zu befestigen", so Buschmann.

Auf den Sitzen im VIP-Bereich wurde als besonderer Augenschmaus eine Girlande angebracht. "Das Verknoten der Ballons war dann schon eine harte Arbeit in der Kälte und ohne Handschuhe. Da haben einige ihre Fingerkuppen nicht mehr gespürt, die waren taub", so der Pressesprecher.

Aber Petrus zeigte sich nicht als Dynamo-Fan. Aber: Aufgeschoben ist nicht aufgehoben.

Titelfoto: Lutz Hentschel

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