Dynamo: Coronavirus macht sich weiter breit! Droht ein neuer Cut?

Dresden - Das Spiel des FC Erzgebirge Aue beim HSV wurde coronabedingt abgesagt. Positive Fälle gab es bei Holstein Kiel und dem VfL Osnabrück. 

Dynamo-Trainer Markus Kauczinski bleibt in allen Lebenslagen Optimist.
Dynamo-Trainer Markus Kauczinski bleibt in allen Lebenslagen Optimist.  © imago images/Steffen Kuttner

Die Mannschaft des MSV Duisburg befindet sich noch immer in Quarantäne, die Partie gegen den 1. FC Saarbrücken wurde verschoben, die gegen den Halleschen FC am Sonntag steht noch auf der Kippe. 

Das Coronavirus macht sich breit, im Fußball, in anderen Sportarten. Befürchtet Dynamo Dresdens Trainer Markus Kauczinski einen neuerlich Cut?

"Keiner vermag im Moment zu sagen, wie es weitergeht. Wenn es wieder einen Lockdown gibt, wird es auch den Fußball betreffen, weil wir nun einmal ein Teil der Gesellschaft sind", sagt der Trainer. 

"Es gibt nichts zu befürchten. Es gilt immer nur, das Beste aus dem zu machen, was die Situation gerade hergibt. Wir sind ein Teil des Ganzen. Wenn andere Teile betroffen sind, alles wieder runtergefahren werden muss, werden wir damit leben müssen", so der 50-Jährige.

"Rein statistisch trifft es auch Spieler, möglicherweise auch wieder von uns. Im Moment ist die Handhabe, dass die infizierten Spieler nicht am Training teilnehmen, dass dann wieder getestet wird und man nach drei Tagen wieder startet", erklärt Kauczinski. 

Kelch ist in der laufenden Saison an Dynamo Dresden vorbeigegangen

Aber das macht nicht jedes Gesundheitsamt mit, es wird noch immer unterschiedlich gehandhabt - siehe Duisburg.

Im Mai und Juni erwischte es Dynamo hart, die fünf positiven Fälle, die Isolation und der daraus folgende Spiele-Marathon in kurzer Abfolge stoppte die Aufholjagd Richtung Klassenerhalt jäh.

In der neuen Saison ging der Kelch bisher an Dynamo vorbei. Aber jedes Wochenende ist von Bedenken geprägt. Aue war schon in Hamburg, musste zurück. Saarbrücken schon in Duisburg, musste zurück. Binnen weniger Stunden kann alles kippen.

Titelfoto: imago images/Steffen Kuttner

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