Dynamo droht gegen Hansa Rostock der Ausfall von zwei Leistungsträgern!

Dresden - Zwei Fragezeichen hat Dynamo Dresdens Trainer Markus Kauczinski (50) noch vor der Partie am Samstag (14 Uhr) beim FC Hansa Rostock: Sebastian Mai (26) plagt sich mit einer Erkältung herum, Marvin Stefaniak (25) mit einer Muskelverhärtung im Oberschenkel.

Marvin Stefaniak (25) droht das Hansa-Spiel wegen einer Verhärtung zu verpassen.
Marvin Stefaniak (25) droht das Hansa-Spiel wegen einer Verhärtung zu verpassen.  © Robert Michael/dpa-Zentralbild/ZB

"Ich kann das noch nicht abschätzen. 'Basti' soll heute wieder einsteigen", sagte Kauczinski auf der Pressekonferenz vor der Partie am Donnerstag.

"Bei Marvin ist es ebenfalls so. Wir werden es versuchen, aber die Verhärtung ist etwas hartnäckiger", so der Coach. Beide Personalien werden sich wohl erst kurz vor dem Anpfiff entscheiden.

Fraglich ist auch, ob der 50-Jährige bei der zuletzt erfolgreichen Dreierkette bleibt oder ob er zur Viererkette zurückkehrt.

"Meine Erfahrung aus vielen Jahren als Trainer ist, man muss flexibel sein. Wir hatten auch schon andere Grundordnungen, Verhaltensweisen und waren damit erfolgreich", erklärte er.

Beim 2:1-Sieg gegen den TSV 1860 München hat die Dreierkette den Erfolg gebracht, das passte.

"Es passt vor allem dann, wenn alle im Spiel sind, alle voller Emotionen sind. Dann wird man diese Momente, wo ein Gegner frei steht, wo man nicht ganz sauber spielt, mit Energie und Aggressivität lösen können. Das haben wir in der Vergangenheit nicht gehabt", ließ er tief blicken.

Von daher: Nichts ist in Stein gemeißelt, schon gar nicht im Fußball.

Der Blick von Markus Kauczinski (50) geht nach oben. Dort will er hin. Ein Sieg gegen Hansa wäre ein Schritt auf dem Weg dort hin.
Der Blick von Markus Kauczinski (50) geht nach oben. Dort will er hin. Ein Sieg gegen Hansa wäre ein Schritt auf dem Weg dort hin.  © Lutz Hentschel
Dynamo-Kapitän Sebastian Mai (26) steht für die Partie in Rostock noch auf der Kippe.
Dynamo-Kapitän Sebastian Mai (26) steht für die Partie in Rostock noch auf der Kippe.  © Lutz Hentschel

"Man muss immer wieder Dinge anpassen und verändern", so Kauczinski. "Eine Ordnung oder ein System ist nur so stark, wie es die Leute zusammen umsetzen. Wenn es ein System gibt, was dauerhaft Erfolg versprechen würde, dann würden es alle spielen. Es gibt nicht diese eine Lösung."

Er sucht also noch die passende für den FC Hansa.

Titelfoto: Lutz Hentschel

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