Dynamo gefordert: Vier Siege gegen die letzten Vier, jetzt geht es gegen die besten Drei!

Dresden - Das Wichtigste vorweg: Trotz eines weiteren positiven Corona-Falls innerhalb der Mannschaft darf Dynamo Dresden am heutigen Samstag in Saarbrücken spielen. Das ergab die Auswertung der Tests vom Donnerstag. Es ist der dritte innerhalb einer Woche. Trotzdem gab das Gesundheitsamt der Stadt grünes Licht, die Schwarz-Gelben sind gestern Abend gut im Saarland angekommen.

Drei Wochen erst her und trotzdem schon wieder so weit weg: In Lübeck feierte Dynamo den zweiten Auswärtsdreier der Saison. Der dritte soll heute folgen.
Drei Wochen erst her und trotzdem schon wieder so weit weg: In Lübeck feierte Dynamo den zweiten Auswärtsdreier der Saison. Der dritte soll heute folgen.  © picture point/Sven Sonntag

Ob Trainer Markus Kauczinski auf drei Spieler verzichten muss, ist nicht bekannt. Dynamo veröffentlichte wie immer keine Namen. Ein Indiz könnte daher die Aufstellung sein. Covid-19 ist die Zerrung von einst, was kurzfristige Ausfälle betrifft.

Aber egal, wer aufläuft. Dynamo steht vor den Wochen der Wahrheit, wenn es diese in der brutal engen Liga überhaupt gibt. 

Vier Siege hat Dresden bisher eingefahren - gegen Kaiserslautern, Magdeburg, Lübeck und Meppen. Jene Teams stehen auf den Rängen 17, 18, 19 und 20 - die letzten Vier vor dem Spieltag also. 

Die Gegner, die jetzt kommen, heißen Saarbrücken, 1860 München und Hansa Rostock - die ersten Drei der Tabelle.

Kauczinski grinste leicht in sich hinein bei der Aufzählung der Tabellenstände von ganz oben und ganz unten: "Welche Spiele sind denn nicht richtungsweisend?", fragte er. Es sind im Grunde alle, denn die Liga ist eh verrückt. "Ich habe bisher noch keine unwichtigen Spiele gehabt", sagte er und ergänzte: "Ich kann nicht sagen, dass die vier Siege einfach waren. In Kaiserslautern haben wir in Unterzahl gekämpft, in Lübeck in Überzahl." 

Beide Partien gewann Dresden je 1:0 - es waren in den bisherigen vier Auswärtsspielen der Saison die einzigen beiden Tore. Und wo der Blick immer wieder auf die Tabelle geht, wird auch dabei geblieben. 

Zwei Tore, zwei Siege in vier Spielen auswärts. Der Siegtreffer von Sebastian Mai (r.) in Kaiserslautern läutete die Saison ein. Ein weiteres Tor gelang in Lübeck, auch hier hieß es 1:0.
Zwei Tore, zwei Siege in vier Spielen auswärts. Der Siegtreffer von Sebastian Mai (r.) in Kaiserslautern läutete die Saison ein. Ein weiteres Tor gelang in Lübeck, auch hier hieß es 1:0.  © picture point/Sven Sonntag

Dynamo Dresden: Markus Kauczinski warnt vor Duell gegen den 1. FC Saarbrücken

Jetzt, nach acht Spielen, kann man sie schon etwas einordnen, sagt Kauczinski. 

Dresden ist drei Punkte weg von Spitzenreiter Saarbrücken und kann heute gleichziehen und sie oben festbeißen oder auch ganz schnell erstmal im tiefsten Mittelfeld verschwinden. "Wir haben uns Saarbrücken am Mittwoch im Trainerteam angeschaut. Das Team steht zurecht dort oben, es lebt von einer gewissen Euphorie, spielt couragiert nach vorn", so Kauczinski. "Aber es ist was zu holen", erklärte er energisch. 

Drei Punkte nämlich - wäre ein guter Start in die Wochen der Wahrheit. 

Titelfoto: picture point/Sven Sonntag

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