Tag des Top-Spiels: Dynamo Dresden will Hansa-Kogge versenken!

Dresden - Dynamo Dresden gegen den FC Hansa Rostock. Mehr Spitzenspiel geht nicht. Am heutigen Sonntag (14 Uhr) fällt keine Entscheidung, wer den Weg in die 2. Bundesliga antreten wird, ob einer, ob beide. Aber der Sieger des Ostduells wird die Richtung vorgeben.

Dynamo-Coach Markus Kauczinski (51) fordert, dass sein Team nichts aus der Hand gibt: "Damit muss jetzt Schluss sein."
Dynamo-Coach Markus Kauczinski (51) fordert, dass sein Team nichts aus der Hand gibt: "Damit muss jetzt Schluss sein."  © Lutz Hentschel

Siegt die SGD, sind es vier Punkte Vorsprung auf die Kogge. Gewinnen die Jungs von der Ostsee, übernehmen sie die Tabellenspitze.

Doch die Schwarz-Gelben sind heiß. Dresdens will Platz eins verteidigen, den Platz an der Sonne ausbauen. Natürlich kommt's auf das fußballerische Können an, aber es geht nur über den Kopf.

"Konsequent sein Spiel durchziehen, fokussiert sein, funktionieren", gibt sich Trainer Markus Kauczinski (51) energisch.

"Wir hatten immer wieder Momente, wo wir nicht so funktioniert haben, egal, ob nach hinten oder nach vorn. Wo wir immer wieder etwas aus der Hand gegeben haben. Damit muss Schluss sein. Wir müssen kapieren, dass es nur geht, wenn wir alles zusammenpacken, zusammen verteidigen, zusammen angreifen. Jeder muss seine Aufgabe zu 100 Prozent erfüllen. Wir müssen auf den Punkt da sein", fordert er für die Partie gegen Hansa und alle verbleibenden.

Der FCH ist die beste Truppe der Rückrunde, verlor nur beim VfB Lübeck (0:1). Ansonsten marschierte Rostock, machte dabei vier Partien erst in der Nachspielzeit klar.

Dynamo Dresdens Verteidiger Tim Knipping will gegen Hansa Rostock "alles hineinwerfen"!

Kollektiver Jubel von Tim Knipping (28, 2.v.l.) & Co. nach dem 3:1-Sieg in Rostock am 21. November. Dürfen die Dynamos nun auch im eigenen Stadion jubeln?
Kollektiver Jubel von Tim Knipping (28, 2.v.l.) & Co. nach dem 3:1-Sieg in Rostock am 21. November. Dürfen die Dynamos nun auch im eigenen Stadion jubeln?  © picture point/Sven Sonntag

Das wissen die Dresdner. Und sie wissen auch, dass sie im Hinspiel beim 3:1 eine ihrer besten Leistungen gezeigt haben - effizient, abgezockt, spielerisch und kämpferisch top.

Die SGD spielte so, wie es Kauczinski fordert.

Tim Knipping (28) will das Ding heute auf seine Seite ziehen, sich zusammen mit seinen Jungs die Butter nicht mehr vom Aufstiegsbrot nehmen lassen.

"Wir sind eine der besten Mannschaften der Liga, sowohl individuell als auch als Team. Wir stehen jetzt sehr, sehr lange da oben und wenn man so lange dort steht, will man sich das auch nicht mehr nehmen lassen", so der Verteidiger.

"Jetzt sind noch neun Spiele. Ziel ist, dass wir diesen Platz da oben nicht mehr verlieren. Ich bin überzeugt, wenn wir alles hineinwerfen, was wir in den letzten Wochen und Monaten immer wieder gemacht haben, werden wir am Ende auch da oben stehen", ist der 28-Jährige zuversichtlich.

Dann los! Auf geht's, Dynamo! Versenkt die Kogge!

Titelfoto: picture point/Sven Sonntag

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