Dynamo gegen Ingolstadt: Verrückte Statistiken! Zahlen und Fakten zum Top-Spiel

Dresden - Was haben der VfR Aalen und der SV Sandhausen mit dem Kracher am heutigen Samstag (14 Uhr) zwischen Spitzenreiter Dynamo Dresden und dem direkten Verfolger FC Ingolstadt 04 zu tun?

Traf gegen Lübeck und München nach Ecken von Paul Will (21): Christoph Daferner (23).
Traf gegen Lübeck und München nach Ecken von Paul Will (21): Christoph Daferner (23).  © Picture Point/Gabor Krieg

Ganz einfach: Am 7. Februar 2012 schlug letztmals in der 3. Liga der Erste den Zweiten. Der VfR siegte damals 2:0. In den neun Jahren danach gewann immer der Zweitplatzierte.

Eine kuriose, fast schon unglaubliche Statistik. Diesen Fluch muss die SGD beenden, um sich nicht vom direkten Wiederaufstieg abbringen zu lassen.

Es gibt aber noch mehr Zahlen zu diesem Spitzenspiel: Dresden läuft heute zum 400. Mal als Tabellenführer einer Liga ein. Ein möglicher Dreier wäre der 99. in der Drittliga-Geschichte.

Dynamo-Trainer Markus Kauczinski (51) ist kein Fan von solchen Zahlenspielen: "Da halte ich gar nix von", gibt er zu.

"Verschiedene Jahre, verschiedene Mannschaften - völlig belanglos, hilft niemandem. Selbst wenn solche Statistiken für uns sprechen würden, würde ich sie nicht benutzen. Für uns spielt das keine Rolle."

Dynamo Dresdens Paul Will bereitete in den vergangenen drei Spielen per Ecke jeweils das erste Tor vor

Dynamo-Trainer Markus Kauczinski (51) hält nix von Zahlenspielen.
Dynamo-Trainer Markus Kauczinski (51) hält nix von Zahlenspielen.  © Lutz Hentschel

Es gibt aber Zahlen, die ihn durchaus interessieren: In den vergangenen fünf Partien wurde Dynamo nur durch ruhende Bälle (zwei Elfmeter, ein Freistoß) bezwungen.

Umgedreht traf Dresden in diesem Zeitraum fünfmal nach einem Standard.

"Dass ruhende Bälle immer eine gute Chance bringen, Tore zu machen, ist jetzt nicht neu. Wir haben 36 Prozent unserer Treffer nach Standards erzielt, das ist eine gute Quote", sagt Kauczinski.

In den zurückliegenden drei Spielen bereitete Paul Will (21) mit seinen Ecken jeweils das 1:0 vor. Zweimal traf Christoph Daferner (23), einmal Pascal Sohm (29).

"Wir haben die Spieler, die diese Wucht und Präsenz haben, das auch auszunutzen", so der Coach.

Machen Will und Co. da weiter, wäre auch der Tabellenführer-Fluch vorbei.

Titelfoto: Lutz Hentschel

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